Rückkehr zu Plöner Verhältnissen

Auf der konstituierenden Ratsversammlung wurde Hans Jürgen Kreuzburg zum neuen Bürgervorsteher gewählt. Nach ihrer Wahl wurden Herr Nautsch von der CDU und Herr Dr. Lorenzen von der FWG als stellvertretende Bürgermeister vereidigt. Die Fraktionen benannten ihre Vorsitzenden. Für die SPD wird Thorsten Pfau dieses Amt übernehmen, Die CDU hat Herrn Hagen, die FWG hat Herr Gallus und die FDP Frau Killig benannt.
Die Verteilung der Plätze in den Ausschüssen, dem Schulverband, dem Verwaltungsrat der Stadtwerke ect. waren vorher zwischen den Parteien abgestimmt, so daß die Vorschläge mit einigen Ergänzungen – wie übrigens alle Wahlvorschläge an diesem Tag – einstimmig angenommen wurden.

Damit bin ich Mitglied in der SPD Fraktion, Mitglied im Ausschuß für Stadtentwicklung und Umwelt sowie Vertreter im Planungsverband Seewiesen.

Die Fraktionsvorsitzenden/-e gaben in Ihren Ansprachen der Hoffnung Ausdruck, daß die Ratsversammlung in den nächsten 5 Jahren zu einer kooperativen und sachbezogenen Arbeit kommen soll, die nicht von persönlichen Verwerfungen belastet wird. Trotz der inhaltlichen Übereinstimmung in vielen Bereichen wurde aber auch darauf verwiesen, daß es in einigen Bereichen durchaus unterschiedliche politische Ansichten gibt.

Der wesentliche Punkt der Versammlung – jedenfalls was die politische Arbeit angeht – war aber die Erklärung von Dr. Lorenzen, daß die FWG keine Koalition eingehen wird. Damit wird es in der kommenden Legislaturperiode zu wechselnden Mehrheiten kommen.

Die Ansprachen der Fraktionsvorsitzenden waren mit zahlreichen Zitaten gewürzt.

Herr Hagen zitierte Altkanzler Adenauer:
“Man darf niemals “zu spät” sagen.
Auch in der Politik ist es nie zu spät.
Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang.”

Thorsten Pfau hielt es mit Altkanzler Brandt:
“Wir sind keine Erwählten, wir sind Gewählte . Deshalb suchen wir das Gespräch mit allen, die sich um diese Demokratie bemühen.”

Herr Gallus schloß mit Albert Schweitzer ab:
“Das wenige, das Du tun kannst, ist viel”

Hans Jürgen Kreuzburg würdigte abschließend die ausscheidenden Ratsmitglieder, dankte ihnen für ihre z.T. langjährige Arbeit und wünschte ihnen alles Gute für die Zukunft. Dem ist absolut nichts hinzuzufügen.

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