Zum Verfahren Seewiesen

In den vergangenen Tagen wurden wieder einmal die Frage an mich herangetragen, wie weit das Verfahren “Seewiesen” vorangeschritten ist.

Wie zu hören war, hat der Planungsverband vermutlich noch nicht alle erforderlichen Unterlagen beim Kreis eingereicht, so daß mit der inhaltlichen Arbeit am Planfeststellungsverfahren zur Gewässerherstellung noch nicht begonnen wurde.

Wenn die Planer der Investorengruppe nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen zeitnah einzureichen, kann man natürlich die Frage stellen, ob die Planer überhaupt fachlich in der Lage sind, ein Projekt dieser Größenordnung qualifiziert zu betreuen oder ob das Interesse der Investorengruppe  an der Umsetzung überhaupt noch ernsthaft vorhanden ist.

Alle Faktoren, demographische Entwicklung, die eingeschränkte Bautätigkeit aufgrund der Wirtschaftskrise, die mittlerweile vorgesehenen stufenweise Umsetzung der Bebauung und die fehlende Hochwertigkeit aufgrund der Gewässerqualität und grenzwertige Lärmbelästigung durch die B 76 sprechen dafür, die Planungen durch den Invstor besser heute als morgen zu beenden.

Ob die Stadt sich die abschließende Zustimmung zu dem Projekt aufgrund der damit verbundenen finanziellen Risiken (Gewässerunterhalt / Unterhalt Erschließungsanlagen / Beeinträchtigung des Tourismus durch Verschandelung des Landschaftsbildes) vor dem Hintergrund der wegbrechenden Einnahmen überhaupt leisten kann und sollte, bleibt ohnehin noch zu klären.

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