Wenig witzig

Wie in den letzten Tagen in der Zeitung zu lesen war, hat sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) gegenüber dem Kreis mit ihren Vorstellungen über die künftige Gestaltung des Schloßstadions weitgehend durchsetzen können.
Es mußte dem Kreis als Träger des Gymnasiums und Verhandlungspartner der DSD bekannt gewesen sein, daß Schülerinnen während des Waldlaufes sexuell belästigt wurden. Daher wurde das Lauftraining für die Mädchen auf die 400 Meter Bahn verlegt. Die Tatsache,  sich die DSD offenbar durchsetzen konnte und die 400 Meter Bahn weichen muß, kann nach meiner Auffassung nur auf mangelndes Verhandlungsgeschick des Kreises oder fehlende soziale Kompetenz auf Seiten der DSD zurückzuführen sein.
Außerdem soll der bestehende Zaun durch eine Hecke ersetzt werden. Während der Bolzplatz in Stadtheide gerade eingezäunt wurde, um die Wildschweine davon abzuhalten, den Rasen umzupflügen, wird der Platz nunmehr für Wild und Hunde ersclossen, die hier ihr Häufchen hinterlassen können. Völlig ungeklärt auch, wird die Kosten für die Pflege der Hecke übernehmen soll, die wohl mindestens zweimal im Jahr geschnitten werden muß.

Ein Gedanke zu “Wenig witzig

  1. Die Details der Umgestaltung des Sportplatzes wurden zwischen Vertretern des Gymnasiums (u.a. Schuldirektor Dr. Heggen), der Kreisverwaltung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ausgehandelt. Vertreter des Kreistages waren nicht dabei, jedoch wurde uns im Ausschuß von den Ergebnissen berichtet, mit denen Herr Dr. Heggen ausdrücklich zufrieden war. Von besagten Problemen mit der Waldlaufstrecke wurde hier definitiv nicht berichtet.

    Die Verhandlungen mit der DSD waren nach allem, was ich mitbekommen habe, alles andere als einfach, und wir können froh sein, dass wir nun diese Lösung erreicht haben (auch wenn diese vor allem für den Kreis Plön als Schulträger des Gymnasiums leider sehr kostspielig wurde). Es ist immer einfach, als Nichtbeteiligter im Nachhinein die Verhandlungsergebnisse zu kritisieren. Zumindest ich möchte mir das nicht anmaßen. Immerhin konnte mit der erreichten Lösung sichergestellt werden, dass in den nächsten 25 Jahren Schulsport im Schlossgarten betrieben werden kann.

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