Schon passiert

Wie vorgestern bereits angedeutet, waren die in der KN nachzulesenden Informationen geeignet, Zweifel an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit unserer Stadtwerke zu streuen.
Und gestern wurden die so erzeugten Zweifel in einem Leserbrief, der in den KN veröffentlicht wurde, aufgegriffen. Würde man eine Desinformationskampagne unterstellen, sie hätte ihr Ziel bereits erreicht.
Der Leserbrief stammt von einem Mitarbeiter der Hanse E.ON, dessen emotionelle Betroffenheit ich gut nachvollziehen kann, da sich die Entscheidungen der Ratsversammlung und der Hanse E.ON vermutlich massiv auf die Berufs- und Lebensplanung auswirken können.
Ohne jetzt rumkriteln zu wollen bliebe aber klarzustellen:
Inhaltlich ging bei der Entscheidung in der Ratsversammlung nicht um die Qualifikation und Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hanse E.ON.
Es ging auch nicht darum, der Hanse E.ON ein Vertrag zu entziehen.
Vielmehr läuft der bestehende Vertrag in Kürze aus. Die Vergabe eines neuen Vertrages wurde ausgeschrieben, die Ratsversammlung hat über die vorgelegten Angebote entschieden.
Ich bedaure sehr, das es – auch aufgrund des komplexen Vergabeverfahrens – in dieser für die Stadt wichtigen Frage nicht zu einer öffentlichen politischen Diskussion gekommen ist.

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