Auf der Trave

Nach dem gestrigen Tag stand für heute eine kurze Tour auf dem Plan. Nach einem schnellen Frühstück gingen die Boote zu Wasser. Obwohl wir vergleichsweise früh unterwegs waren, brannte die Sonne und trieb den Getränkeverbrauch in die Höhe. Die Untertrave ist ein sehr abwechslungsreiches Gewässer. Naturnahe Ufer wechseln sich mit Industriebrachen und Hafenanlagen ab. 130723_HL-Trave_HL_kl_Brache

Da in den beiden kommenden Tagen längere Etappen mit Gepäck anstehen, wurde die heutige Strecke mit Bedacht kurz gehalten. Auch wenn Travemünde sicher den schöneren Strand hat, der Strandabschnitt hinter Schlutup bot einen sicheren Platz für die Boote und uns die Gelegenheit für eine ausgiebige Rast und ein kühles Bad. Mit dem aufkommenden Nordost-Wind verlief die Rückfahrt dann zügiger als gedacht. Da fast alle Mitfahrer schon auf früheren Fahrten dabei waren, läuft der Bootsdienst völlig reibungslos. Es dauerte nicht lange, schon standen die dampfenden Spirelli auf dem Tisch.
130723_HL-Trave_HL_klVor dem obligatorischen Stadtrundgang ging es noch einmal zum Baden an die Wakenitz. Der Stadtrundgang führte natürlich am Holstentor vorbei und endete ganz unspektakulär mit einem zweiten Abendessen im Kebab – Haus. Gefallen hat mir, dass dort noch nicht mit halal, also koscher für Moslems, geworben wurde, wie es mehr und mehr um sich greift. Das Ausblutenlassen von lebenden Tieren erfüllt für mich den Tatbestand der Tierquälerei. Das Recht zur freien Glaubensausübung lässt diese Art der Schlachtung zwar in eng begrenzten Sonderfällen zu, ein allgemeines Angebot und eine Flächendeckende Versorgung darf daraus m.E. aber nicht erwachsen.

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