Heute

Heute um 18:00 Uhr fand auf dem Marktplatz im Fackelschein die Vereidigung bzw. das feierliche Gelöbnis von 213 jungen Männern und Frauen der MUS statt. Ich war zwar offiziell eingeladen, hatte mich nicht angemeldet, weil mir nicht  klar war, ob  ich es rechtzeitig schaffen würde. Daher stand ich mit vielen Eltern, Freunden und Bürger aus Plön und dem Plöner Umland im Publikum.

Ich will hier auch nicht weiter auf die Ansprachen eingehen. An denen gab es nichts auszusetzen, nicht einmal, daß sie zu lang waren.

Für mich ist die hohe Besucherzahl zum einen Ausdruck der Verbundenheit der Bürger mit der Bundeswehr und ihren Soldatinnen und Soldaten und zum anderen Ausdruck der Verbundenheit der Stadt und des Umlandes mit der Marineunteroffizierschule.

Leider sind die Einflußmöglichkeiten der Stadt auf mögliche Standortentscheidungen begrenzt. Ich würde es sehr bedauern, wenn diese gewachsene Beziehung zerstört würde. Dies hätte erhebliche, zumeist negative Auswirkungen auf die Familien der hier ansässigen Soldaten und zivilen Mitarbeiter sowie auf die Wirtschaftsstruktur in der Region.

Es bleibt zu hoffen, daß nicht ausschließlich die Kostenminimierung für die kommenden Standortentscheidungen bestimmend ist, sondern daß auch die Auswirkungen auf die Menschen, die Akzeptanz in der Region und die Folgen für die Wirtschaftsstruktur einer Region mit berücksichtigt werden. Es wäre nicht gut, wenn auf der einen Seite Geld im Verteidigungshaushalt gespart wird, das auf der anderen Seite dann für Förder- bzw. Konversionsprogramme wieder ausgegeben werden muß. Hier ist die gesamtpolitsiche Verantwortung gefragt.

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