Freitag, 21. Oktober

Dieser Tag stand zur freien Verfügung. Nach dem Ausschlafen und einem entspannten Frühstück ging es erst einmal an den Strand. Anschließend Haben wir die „Einladung“ zu „Stern“, einem der großen brasilianischen Juweliere angenommen. Das Auto holte uns vor dem Hotel Othon Palace ab und brachte uns zum Museum. Hier gab es erst einmal eine gut gemachte Führung, wo die Edelsteinvorkommen und deren Abbau kurz – vielleicht etwas zu kurz – dargestellt wurden. Anschließend konnte man die Spezialisten bei der weiteren Bearbeitung der Steine beobachten. Nach der Besichtigung begann der Kaffefahrtanteil der Veranstaltung. Eine Verkäuferin nahm uns in Empfang und führte uns in einen Verkaufsraum, wo mit Kaffee und Cola erst einmal eine angenehme Gesprächsatmosphäre hergestellt wurde. Anschließend wurden Edelsteine wie Smaragde, Saphire, Topas, Rubin und Aquamarin in den unterschiedlichsten Größen und Formen gezeigt. Im Gespräch wurde auch darauf hingewiesen, daß der Verkauf steuerfrei sei. Auf meine Gegenfrage, ob man nicht bei der Einfuhr nach Deutschland Steuern zahlen müßte, bekam ich zur Antwort, daß viele Kunden das wohl nicht tun würden.
Na ja, zum Abschluß gab es dann noch einen Gutschein für einen Caipirinia in der Kneipe nebenan, den wir nach einem Besuch des Strandes von Ipanema auch in Anspruch genommen haben.

Der Strand von Ipanema

In der anderen Richtung vom Strand liegt das Hotel Sheraton, im Bild unten rechts. Dahinter ist die an das Hotel angrenzende Favela zu erkennen.

Vorne rechts die Ecke des Sheraton, dahinter die Favelas

Auffällig war, daß hier fast alle Wohnhäuser mit Gittern und Überwachungstechnik fast wie Botschaften abgesichert waren.

Wohlstand hinter Gittern
Der Chauffeurservice brachte uns wohlbehalten zurück, und wir haben dann das letzte Geld im Kilo-Restaurant und im Supermarkt gelassen, wo wir uns dann noch eine Flasche Cachassa, die Grundsubstanz für den brasikianischen Caipi leisten konnten. Dann noch ein letztes Bad an der Copacabana. Die Sonne stand schon tief, und nachdem wir aus dem Wasser kamen, begannen die Händler bereits, ihre Sachen im Sand zu vergraben. Unter dem Strand verbergen sich offenbar auch ganze Brunnenanlagen, denn tagsüber werden hier auch mobile Pumpen betrieben, die das Wasser für provisorische Duschen fördern. Als wir zurück zum Hotel kamen, wartete dort bereits die Fremdenführerin, um uns – nach dem Umziehen – zum Flugplatz zu bringen. So ging eine hochinteressante und gleichzeitig erholsame Studienreise mit einem langen Flug und einer angenehmen Bahnfahrt zu Ende.

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