Montag, 17. Oktober

Nach dem Frühstück fuhr uns der Bus zum Flughafen von Iguacu. Das Einchecken verlief schnell und unproblematisch, nicht zuletzt dank der Hilfe unsere Fremdenführerin. Vom Flugzeug aus konnte man noch einmal die Wasserfälle sehen. Jenseits des Nationalparks erstrecken sich so weit das Auge reicht landwirtschaftlich genutzten Flächen. Dann verschwand das Land unter einer dichten Wolkendecke. In Rio angekommen mußten wir feststellen, daß es regnet. Das entsprach nun überhaupt nicht der allgemeinen Erwartungshaltung. Unsere neue Fremdenführerin nahm uns in Empfang und quartierte uns ganz in der Nähe der Copacabana ein. Danach begann die Stadtrundfahrt. Der erste Halt war das Sambadrom. Hier gibt es ein kleines Museum, in dem verschiedene Sambakostüme ausgestellt sind, die man für 5,– Reals auch anprobieren kann.

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Als nächstes stand das Maracana Stadion auf dem Plan, das eigentlich Mario Filho Stadion heißt. Nach seinem Bau bot es 200 000 Besuchern Platz. Seit die UEFA Stehplätze verboten hat, ist das Platzangebot auf ca. 80 000 Besucher abgesunken.
Die nächste Station war die Kathedrale von Rio, ein recht mächtiges Vollbetongebäude, das von außen ein wenig an eine Maya-Pyramide erinnert.

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Danach setzte der Fahrer uns in der Innenstadt ab, wo wir das Cafe Colon besuchten, wo es erst einmal Kaffee und Kuchen gab.

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Anschließend ging es noch in die frisch renovierte Kirche des Benediktinerklosters de Sao Bento, Barock in hoher Vollendung.

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Zurück im Hotel gingen wir dann in ein Kilo-Restaurant essen. Man bekommt am Eingang einen Registrierzettel, nimmt einen Teller, füllt ihn am Buffet und läßt das ganze wiegen. Gezahlt wird ein Festpreis pro Gramm. 100 Gramm kosten in der Regel zwischen 3 und 5 Reals, was bei einem Wechselkurs um die 2.40 grob durchschnittlich bei 1,70 Euro liegt. Getränke werden in der Regel am Tisch bestellt. Auch sie werden auf der Registrierkarte erfaßt. Man kann auch mehrfach gehen, es wird immer wieder neu gewogen. Es gibt auch „all you can eat“ Angebote. Ihr Preis liegt um die 25,– Reals. Am Ende geht man zur Kasse und zahlt. Die Kassiererin überreicht einem neben dem Bon häufig noch einen kleinen Zettel, der am Ausgang abgegeben werden muß.

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