Samstag und Sonntag, 15. – 16. Oktober 2011

Samstag und Sonntag, 15. – 16. Oktober 2011
Wir haben die brasilianische Seite der Wasserfälle von Iguacu am Samstag nachmittag und die argentinische Seite am Sonntag besucht. Ich fasse den Besuch daher in einem Beitrag zusammen.

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Die Wasserfälle wurden bereits 1986 von der UNESCO als Naturerbe unter Schutz gestellt. Auf brasilianischer Seite gibt es ein großes Besucherzentrum. Von hier gehen auch die Hubschrauberflüge ab. Nach dem Kauf des Tickets geht es mit dem Bus – Privatautos sind im Park nicht zugelassen – zu einer der vielen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen wie Abseilen oder Rafting. Wir haben den Wanderweg entlang der Wasserfälle genommen. Ein wirklich einmaliges und beeindruckendes Naturereignis, das jährlich ca. 2 Millionen Besucher auf der brasilianischen und noch einmal ebenso viele Besucher auf der argentinischen Seite der Wasserfälle anlockt.
Nachfolgend ein paar Impressionen dieses beeindruckenden Naturschauspiels:

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Am folgenden Tag haben wir die argentinische Seite der Wasserfälle von Iguacu besucht. Die Fahrt führte über die Brücke der Freundschaft, die Brasilien und Argentinien verbindet. Die Formalitäten des Grenzübertrittes zogen sich ein wenig, aber zu guter Letzt erhielten alle ihr 90-Tage Visum. Der Nationalpark auf argentinischer Seite ist kleiner, das Gebäude am Eingang auch. Während der Regenwald auf brasilianischer Seite überwiegend Primärwald ist, konnte er sich auf hier erst seit den 30-ger Jahren entwickeln. Damals wurde das vorher landwirtschaftlich genutzte Gebiet zum Nationalpark erklärt. Der Nationalpark wird über eine Schmalspurbahn erschlossen. Wir waren früh da, um den ersten Zug zu bekommen, der direkt zum Teufelsrachen durchfährt. Die späteren Züge fahren nur bis zur Zentralstation, wo man dann umsteigen muß. Nach dem Aussteigen buchte unsere Fremdenführerin die Fahrt mit dem Speedboot für die, die sich dieses Erlebnis gönnen wollten. Ich wollte, aber dazu später. Von der Endstation führt ein Weg über eine Brücke direkt bis an die Oberkante der Wasserfälle. Die Wasserfälle sind auch auf der argentinischen Seite sehr eindrucksvoll, und die Frage, welche Seite eindrucksvoller ist, kann ich nicht beantworten. Der frühe Besuch lohnt auch, da es um diese Zeit noch nicht ganz so voll ist.

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Anschließend begaben sich die Speedbootfahrer zur Abfahrtstation. Auf der Ladefläche eines alten Unimogs ging es durch den Regenwald. Nach dem Aussteigen ging es eine Treppe herunter zum Einstieg in die Schlauchboote bzw. RIBs. Schuhe und andere Sachen wurden in die bereitgestellten wasserdichten Säcke gestaut, dann ging es los.. Auf der ersten Teilstrecke konnte man noch fotografieren.

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Dicht an den Fällen muß man dann schon die Lücke zwischen den Gischtwolken abwarten, um Bilder zu machen. Anschließend gab der Bootsmann das Zeichen, auch die Kameras in die wasserdichten Säcke zu stauen. Dann brachte uns der Kapitän bis auch wenige Meter an den Wasserfall heran. Es blieb kein Haar trocken.

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Zwei Runden an jedem Fall, danach ging es zurück zur Ausstiegsstelle am Unteren Wanderweg, wo die anderen bereits warteten. Wer klug war, hat die Tour entweder in Badehose gemacht oder einen Satz trockene Ersatzwäsche im Rucksack. Ich hatte Ersatzwäsche, würde aber jedem die Badehose empfehlen.
Anschließend haben wir noch weitere Wege abgelaufen, die immer wieder imposante Ausblicke auf die Fälle ermöglichten.

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