Berichte und Anfragen aus dem SteU vom Mittwoch

Zunächst ging es um Berichte aus der Verwaltung und Anfragen aus der Selbstverwaltung.

Das erste Thema war eine Beschwerde eines Anliegers aus dem Bereich B-Plan 6, Johannisstraße. Wie ich bereits am 18. April berichtet habe, war bei der Informationsveranstaltung kein Anlieger anwesend. In der Beschwerde wurde auch die Art der Bekanntgabe bemängelt. Der Termin wurde in der Zeitung bekannt gegeben. Dort wurde darauf verwiesen, daß weitere Informationen im Internet einsehbar sind. Ich halte diesen Weg für zeitgemäß, und wer Internet aus Prinzip ablehnt oder sich mit dem Thema aufgrund des Alters nicht mehr auseinandersetzen möchte, dem steht der Gang ins Rathaus offen. Ich stimme allerdings dem Ausschussvorsitzenden Herrn Möller (SPD) zu, daß für einen so überschaubaren Personenkreis auch die Verteilung von Informationen durch die Post vertretbar ist. Der Termin wird wiederholt. Die Anregung von Herrn Plischka (CDU), die Bekanntgabeverordnung zu überprüfen, wird aufgegriffen.

Auf Anregung von Herrn Kittler (FWG) wird die Zugänglichkeit zur Schwimmhalle für Rollatornutzer und Rollstuhlfahrer überprüft. Wenn möglich, soll hier eine Verbesserung herbeigeführt werden.

Ich wurde von meinen Nachbarn darauf wiederholt darauf hingewiesen, daß immer wieder KFZ entgegen der Fahrtrichtung in den Einbahnstraßenbererich des Knivsbergringes einfahren. Ich selber dieses Verhalten auch schon beobachten können. Darauf angesprochen entgegnete der Fahrer, er habe das Schild nicht gesehen. Zugegebenermaßen steht an der Ecke Osterterp/Knivsbergring nur ein kleines Schild. Die Einbahnstraßenregelung wurde seinerzeit eingeführt, nachdem in einer der engen und unübersichtlichen Kurven ein Kind von einem Auto erfasst und getötet wurde.
Daher bin ich der Auffassung daß hier eine Beschilderung mit zwei großen Schildern erforderlich ist, wie sie an der Einmündung der Appenrader Straße in den Osterterp vorhanden ist.
Ich habe dieses Thema nicht zum ersten mal vorgebracht, und der Ausschussvorsitzende äußerte, daß es gefühlt schon zwei Jahre alt wäre.

Auch der Bereich Behler Weg wurde angesprochen. Zulieferer zum Baumarkt fahren immer wieder – durch Navigationssysteme gelenkt – in den durch Baumaßnahmen gesperrten Behler Weg, wo sie dann beim Wenden den Hofbelag eines dort ansässigen Betriebes beschädigen oder rückwärts auf die Bundesstrasse setzen. In jedem Fall kommt es hier im günstigsten Fall zu einer Lärmbelästigung, z.T. entstehen Gefahrensituationen. Hier ist als Sofortmaßnahme andie Aufstellung von zusätzlichen Schildern angedacht, langfristig hilft vermutlich nur, die Hersteller von Navigationsgeräten darauf hinzuweisen, beim nächsten Softwareupdate die tatsächliche Wegeführung mit zu berücksichtigen. Die Verwaltung nahm diesen Vorschlag von mir entgegen und wird die Realisierbarkeit prüfen.

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