Mittwoch tagt der Ausschuß für Stadtentwicklung und Umwelt (SteU). Morgen Abend werde ich mich darauf vorbereiten müssen.

Ansonsten bin ich richtig angefressen, weil ich viel zu viel Zeit mit meinem Rechner verbringen mußte. Microsoft stellt seine Unterstützung für Windows XP Anfang April ein. Mein Netbook arbeitet seit Jahren zu meiner vollen Zufriedenheit mit XP. Einfach mit XP weiterzuarbeiten ist keine Lösung, da XP sicherheitsanfällig sein soll und das Sicherheitssystem ohne ständige Aktualisierungen nach und nach so löchrig wird wie ein Schweizer Käse. In Internetforen wird dringend vom Weiterbetrieb abgeraten, meine IT-Gewährsleute bestätigen die Einschätzung.
Also ist ein Wechsel auf Vista, Windows 7 oder Windows 8 erforderlich, was mit Kosten verbunden und damit ärgerlich ist, zumal auch die Unterstützung für Vista und Windows 7 in absehbarer Zeit auslaufen wird. Natürlich liebäugelte ich sofort mit einem Umstieg auf das linux-basierte Betriebssystem Ubuntu. Ubuntu ist kostenlos und für den Betrieb mit OpenOffice ausgelegt. Mehrere Bekannte nutzen OpenOffice, leider kommt es dabei immer wieder zu Kompatibilitätsproblemen mit Office-Dokumenten.
Da mein Netbook etwas älter ist, weiß ich nicht, ob es für eines der neueren Betriebssysteme geeignet ist. Der Test, der über ein von Microsoft bereitgestelltes kleines Programm mögliche ist, half mir nicht wirklich weiter. Das Testergebnis sagt aus, daß 37 Komponenten geeignet sind und 11 gesondert geprüft werden müssen. Welche das sind, wie sie geprüft werden können und ob sie für den Betrieb des Systems kritisch sind, konnte ich nicht ermitteln.
Dafür hat Windows natürlich einen guten Rat zur Hand: Man sollte überlegen, ob man nicht vielleicht einen neuen Rechner kaufen will. Und natürlich hat Microsoft auch gleich einen Link parat, der zu günstigen Angeboten führt.
Das ist Marketing, wie es sich nur ein Quasi-Monopolist erlauben kann.

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