Zentrenfern? Finde ich nicht.

Die Eigen- und die Fremdwahrnehmung unterscheiden sich manchmal sehr. Wie ich kürzlich zur Kenntnis nehmen mußte, liegt Plön nach allen meßbaren Werten irgendwo im Niemandsland zwischen den Einzugsbereichen von Kiel und Lübeck. Gefühlt ist das ganz anders. Der Zug fährt alle 30 Minuten und vermittelt fast schon S-Bahnqualität, und mit dem Auto ist man in knapp 30 Minuten in Kiel, wo man das Kulturangebot einer kleinen Großstadt genießen kann.
Ich jedenfalls war gestern Abend in der Räucherei beim Konzert von Jessy Martens.
150207_Jessy_Martens_07_klDas erste Set hat mich nicht ganz überzeugt. Der Klang war mir zu basslastig, insgesamt fehlte die Brillianz. Daher kamen weder Jessy Martens mit ihrer Stimme noch der Gitarrist und Keyboarder mit ihren Soli gut an. Nach der Pause hatten entweder die Tontechniker neu abgemischt oder es lag an meinem neuen Platz. Auf jeden Fall stimmte der Klang jetzt. Nach der Pause spielte Jessy Martens zwei Stücke gemeinsam mit Georg Schröter, der hier in der Gegend ja ziemlich bekannt ist. Danach legte die Band noch einmal richtig los. Das Publikum war begeistert und der Sängerin und ihren Musikern sah man die Spielfreude an. Was soll ich sagen: Stimmung gut, Alles gut.

Ein Gedanke zu „Zentrenfern? Finde ich nicht.

  1. Jessy Martens & band bring ich immer wieder mit Eutin in Verbindung. Ob live auf dem Marktplatz oder im Brauhaus. Die band hat schon so einige blues-awards abgeräumt und live im Brauhaus hat mich die band immer wieder überzeugt. Jessy lebt den blues aktueller denn je. Vergleiche mit anderen lebenden oder verstorbenen blues-Sängerinnen sind gar nicht notwendig. Jessy hat so eine eigene Stimme und Bühnen-performance, die einmalig klasse ist. Und die band liefert dazu den notwendigen Rhythmus. Ich wünsche Jessy Martens & band weiterhin viel Erfolg und eine noch größere fan-Gemeinde.

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