Chance verpennt?

„Das ist ein besonderer Tag für Eutin, das ist der Beginn der Stadtsanierung, die jetzt ansteht.“ zitiert die KN heute den Eutiner Bürgermeister, der sich zwei Zuwendungen in Höhe von 3,74 Millionen Euro für die Durchführung der Landesgartenschau 2016 freut. Der Eutiner Eigenanteil beträgt 1,2 Millionen. Eingesetzt werden soll das Geld u.a. auch für die Gestaltung des Bahnhofes und der Strandpromenade. „Problemzonen“, die auch in Plön bestehen.

Anfang des Jahres wurde in Plön die Möglichkeit diskutiert, die Landesgartenschau als „Landesgartenschau Holsteinische Schweiz“ zu regionalisieren. Zumindest zeichnete sich ab, daß Plön als Partner Eutins mit einem eigenständigen, ergänzenden Angebot zur Landesgartenschau beitragen kann. Ich habe zuletzt am 31. Mai darüber berichtet.

Leider ist bei mir der Eindruck entstanden, daß Bürgermeister und Verwaltung hier nur sehr verhalten agiert haben. Das ist aber nicht weiter verwunderlich, u.a. auch, weil kein entschlossener politischer Rückhalt erkennbar war. Große Teile der politischen Entscheidungsträger scheinen die Chancen für die Stadtentwicklung nicht erkannt zu haben, andere wiegelten von Anfang an ab. So erinnere ich mich gut an Dr. Lorenzen von der FWG, der über Detailfragen wie Drehkreuze am Schlosspark spekulierte, während es um Grundsatzfragen mit Langzeitwirkung ging. Ein Konzept mit verschiedenen Optionen zur Auswahl lag damals nicht vor,

Ob es der Stadt jetzt noch gelingen kann, auf den fahrenden Zug aufzuspringen, ist fraglich.

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