Archiv für die Kategorie: “Klinker Teich”
Momentan standen und stehen in der Kommunalpolitik wichtige Entscheidungen an.
In der letzten Ratsversammlung wurde entschieden, den Planungsverband Seewiesen weiter bestehen zu lassen, auch wenn der ursprüngliche Planunszweck, nämlich die Errichtung eines hochwertigen Wohngebietes an einem künstlichen Gewässer, von den Investoren im Moment nicht weiter verfolgt wird. Mann und Frau kann sich jetzt auch ein Wohngebiet ohne See vorstellen, das man bei Bedarf entwickeln will. In Verbindung mit der Entscheidung soll die Umgemeindung der Flächen, die Voraussetzung für die Entwicklung der Seewiesen war, nicht rückgängig gemacht werden. Damit würde Plön über die Möglichkeit verfügen, weiter Einfluß auf die Entwicklung dieses Gebietes zu nehmen. Dies kann sich als richtig erweisen, da die Landesregierung derzeit an einem neuen Landesentwicklungsplan arbeitet. Dabei wird die Begrenzung, die die Dörfer derzeit noch daran hindert, ungehindert Bauland für Wohnbebauungauszuweisen, entfallen.
Nebenbei, ich halte diese Liberalisierung für schädlich. Sie bedient kurzfristig vor allem die ländliche CDU Klientel, die noch einmal kurz vor Toresschluß Ackerland vergolden und in Bauland umwandeln kann, bevor die aktuelle Bevölkerungsentwicklung die Notwendigkeit zur Ausweisung neuer Baugebiete im wesentlichen überflüssig machen wird. Die neue Landesentwicklungsplan, wenn er denn so kommt wie beabsichtigt, leistet einer verstärkten Zersiedelung der Landschaft Vorschub. Als Folgen sind unter anderem ein verstärkter Verkehrsbedarf mit negativen ökologischen und finanziellen Auswirkungen absehbar. Wegen des erzeugten Überangebotes sind mittelfristig zunehmende Lehrstände zu erwarten. Auch die Bauherren selber werden auf lange Sicht wenig Freude an ihrem Häuschen im Grünen haben. Schon heute können Eigenheime in dörflichen Randlagen nur zu Preisen verhauft werden, die den Eigentümern die Tränen in die Augen treiben. Die in Kauf genommene Schaffung eines Überangebotes wird den Preisverfall gebrauchter Immobilien beschleunigen. Der weit verbreitete Wunsch, im Alter wieder in die Stadt zu ziehen, wird nur mit erheblichen finanziellen Einbußen realisierbar sein.
Zurück zur Ratsversammlung. Die Weiterführung des Planungsverbandes Seewiesen ermöglicht die Einflußnahme auf diesen Bereich. Es gilt dabei, diese Flächen verantwortungsvoll zu nutzen und nicht dem erst besten neuen Plänen, an denen vermutlich schon gezeichnet wird, hinterherzulaufen. Vor der Ausweisung neuer Flächen am Stadtrand ist es wichtig, erst die vollständige Bebauung des Neubaugebietes Stadtheide abzuwarten und verstärkt innerstädtisches Verdichtungspotential zu nutzen.
Am Mittwoch tagt der SteU um 18:00 Uhr im Rathaus. Ein Thema wird die Auswahl der Büros für die Durchführung der Alternativenprüfung und des Einzelhandelsgutachtens sein, die im Rahmen der Bebauungsplanung für den ALDI/SKY Komplex am Klinkerteich erforderlich sind.
Darüber hinaus wird wieder einmal der Anlauf genommen, den Ausschuß darüber zu informieren, unter welchen Voraussetzungen die Stadt ein Vorkaufsrecht auf Grundstücke hat.
Vor der Sommerpause wird mit hoher Schlagzahl weitergearbeitet.
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Die gestrige Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt war mit einer Dauer von über 4 Stunden die mit Abstand längste, an die ich mich erinnern kann.
Die erste Diskussionsrunde wurde vom Ratsherrn Gottschewski (CDU) eingeleitet. Er hatte als Bürger, da er als Ratsherr befangen ist, in der Einwohnerfragestunde der 23. Sitzung mehrere Fragen zu den Planungen des ALDI/SKY Komplexes am Klinkerteich gestellt, die im Protokoll der Sitzung nicht aufgeführt sind. Er beanstandete dies und erfuhr, daß er aufgrund seiner Befangenheit als Ratsherr auch in der Einwohnerfragestunde keine Fragen stellen darf. Er bezweifelte diese Darstellung und zeigte sich verwundert, daß er diesen Umstand erst und nur auf Nachfrage mitgeteilt bekommt. Im Verlauf der Diskussion stellte sich heraus, daß die Frage im Ältestenrat behandelt wurde. Der Ausschußvorsitzende stellte darauf hin fest, daß die Information über den Fraktionsvorsitzenden der CDU an Herrn Gottschewski hätte weitergeleitet werden können.
In der Einwohnerfragestunde stelle ein Anwohner der Krabbe kritische Fragen zur Planung des ALDI/SKY Komplexes am Klinkerteich. Insbesondere wurde hinterfragt, ob es vertretbar sein, ein so großes Gebäude in eine kleingliedrig bebautes Wohngeboet zu setzen. Darüber hinaus wurde die Frage gestellt, wer die Gutachter für die Alternativenprüfung und das Einzelhandelsgutachten auswählen wird und ob diese tatsächlich unabhängig arbeiten können.
Diese Fragen sollten im Verlauf der Sitzung dann beantwortet werden.
Doch zunächst ging es um den B-Plan für den Vierschillingsberg. Der Ausschußvorsitzende merkte sarkastisch an, daß jemand beim Kreis wohl zu viel Zeit hätte, anders könne er sich die vielen Mitprüfbemerkungen nicht erklären. Aufgrund der Vielzahl der zu berücksichtigenden Bedenken wird der Plan erneut ausgelegt werden müssen.
Im Rahmen der Vorstellung der Gutachter für die Klinkerteichplanung wurde zuerst der Gutachter vorgestellt, der die Alternativenprüfung machen sollte. Wie sich im Verlauf der Diskussion herausstellte, kam der Gutachter von sich aus auf die Verwaltung zu und fragte nach, ob er nicht einmal wieder für die Stadt arbeiten könnte, ganz unverfänglich. Zufällig soll sich im Gespräch mit dem ehemaligen Bauamtsleiter ergeben haben, daß für den Bau des ALDI/SKY Komplexes ja eine Planung anstände und man kam darüber ins Gespräch. So weit, so gut. Er erläuterte auch die beabsichtigte Vorgehensweise für die Erstellung der Alternativenprüfung. Die Prüfung alternativer Standorte ist erforderlich, weil dar ALDI/SKY Bau in einem Gebiet entstehen soll, daß derzeit noch unter Naturschutz steht. Um den Schutz aufzuheben, muß vorher geprüft werden, ob das Bauvorhaben - auch in anderer Form - nicht an anderer Stelle realisierbar ist. Erst wenn diese Prüfung negativ ausfällt, kann der Schutz aufgehoben werden. Und das auch nur, wenn ein öffentliches Interesse am dem Bau besteht.
Anschließend stellten sich drei Büros vor, die um den Auftrag für das Einzelhandelsgutachten konkurrieren. Alle drei Büros waren gut vorbereitet, wie heute üblich wurden die Vorträge durch Powerpointpräsentationen grafisch unterstützt. Die wesentlichen Fragen, die die Stadt klären muß, sind für mich:
- Welche Auswirkungen hat der Standort Klinkerteich auf die Geschäfte in der Innenstadt?
- Welche Auswirkungen ergeben sich für den EDEKA/ALDI Standort in Stadtheide?
Beide Fragen werden durch die Gutachten beantwortet. Dabei habe ich auch ein neues Wort gelernt: Verträglichkeitsanalyse.
Als es zur Abstimmung über die Vergabe des Einzelhandelsgutachtens kommen sollte, wurde - soweit ich mich erinnere von Frau Killig (FDP) - die Frage gestellt, ob es nicht auch für die Alternativenprüfung konkurrierende Angebote vorliegen. Dies wurde verneint. Zur Begründing wurde ausgeführt, daß man ja schon mit dem Büro in Gesprächen steht. Gleichzeitig wurde betont, daß das Verfahren rechtmäßig sei. Da konnte ich mir die Bemerkung nicht verkneifen: “Vielleicht ist das Verfahren rechtmäßig, aber einen Geschmack hat es schon.”
Die Abstimmung über den Antrag, das Büro mit der Durchführung der Alternativenprüfung zu beauftragen, endete mit vier Ja- und vier Nein-Stimmen und war damit abgelehnt. In der weiteren Diskussion wurde dann der Beschluß gefaßt, ein weiteres Angebot für die Durchführung der Alternativenprüfung einzuholen und dann in der nächsten Sitzung zusammen mit der Entscheidung über die Vergabe des Einzelhandelsgutachtens zu entscheiden.
Ich hätte gewußt, für wen ich bei der Vergabe des Einzelhandelsgutachtens gestimmt hätte. Auch mit dieser Entscheidung kann ich leben, zumal ich mich geärgert habe, daß die schriftlichen Informationen und Angebote der Firmen erst wieder während des Vortrages verteilt wurden und nicht bereits vor der Sitzung des Ausschusses verteilt wurden.
Ich persönlich halte einen Vollversorger mit überörtlichem Einzugsgebiet für Plön für wichtig, bin aber davon überzeugt, daß der Standort Klinkerteich nur dann genutzt werden sollte, wenn alle anderen Alternativen wie etwa die Entwicklung und Erweiterung des Altstandortes in der Innenstadt oder andere alternative Standorte ernsthaft, qualifiziert und gerichtsfest geprüft wurden. Agrumente wie: “Haben wir doch alles schon gemacht”, “Das geht nicht” o.ä. mögen zwar richtig sein. Sie helfen aber nicht weiter, da zu erwarten ist, daß im weitere Verlauf Rechtsmittel gegen die Planungen eingelegt werden. Das erste anwaltliche Gutachten des NABU liegt bereits vor. Nach wie vor geht es um eine sachgerechte Lösung für Plön, und jeder Verdacht, auch nur jeder Anlaß für einen Verdacht, daß hier gemauschelt wird, muß nachweislich entkräftet werden. Daher begrüße ich die Entscheidung, eine weiteres Büro für die Alternativenprüfung mit in die Auswahl zu nehmen für richtig.
Danach ging es um den Dauerbrenner Seewiesen und die Aufrechterhaltung des Planungsverbandes. In den Versuch, diesen Antrag auf die Schnelle durchzuwinken, bin ich hineingeflankt, da ich aus Gründen des Naturschutzes, des Tourismus und auch aus Gründen der Bevölkerungsentwicklung und damit verbunden der Wirtschaftlichkeit starke Bedenken gegen eine Überplanung dieses Gebietes habe.
Anschließend ging es noch um die Bepflanzung der Stützmauer für die Gleisanlagen am Strandweg. Herr Soll (FWG) brachte die Sprache auf die Ansicht des Bahnhofes insgesammt und besonders vom Stradweg aus und regte an, hier noch Verbesserungen mit der Bahn zu vereinbahren. Herr Becker entgegnete, daß es sich nun mal um ein technisches Bauwerk handeln würde und daß die Bahn den Wünschen der Stadt in jeder Hinsicht nachgekommen ist, insbesondere sei die Höhe der Stützmauer deutlich reduziert worden und auf die ursprünglich geplante Unterführung sei zu Gunsten einer Gleisquerung verzichtet worden. Im Übrigen hätten alle die Einführung des Halbstundentaktes begrüßt und die Umbauten seien dafür erforderlich. Es wurde beschlossen, daß Efeu für die Berankung der Stützmauer ausgewählt werden soll, daß die noch aufzustellenden Bänke optisch anspechend eingepaßt werden und daß eine esthetischere Beleuchtung aufgestellt werden soll.
Die Themen B-Plan Ölmühle und Vorkaufsrecht wurden in Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit geschoben.
Im nichtöffentlichen Teil wurden dann noch Bauanträge behandelt, die Luft war nach 4 Stunden allerdings raus.
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In der heutigen Sitzung des SteU wurde beschlossen, die Deutsche Hinterhofstraße um eine weitere Perle zu bereichern.
 Ansicht von der B 76 aus
Anfang der Woche wurden Entwürfe für die Gestaltung des ALDI/SKY Komplexes am Klinkerteich an die Fraktionen gegeben. Es bestand die Möglichkeit, sie dort zu diskutieren. Heute wurden in der Sitzung überarbeitete Entwürfe präsentiert, womit keine Gelegenheit mehr bestand, sie vorher fraktionsintern zu besprechen.
Daß wir in den Sitzungen des SteU mit neuen Entwürfen überrascht werden, kam nicht zum ersten Mal vor und scheint System zu haben.
Die Überarbeitung der ALDI-Fassade zum Parkplatz hin hat eine deutliche Verbesserung gebracht. Die alleinstehenden Hochdächer sind aber bestenfalls eine Verschlimmbesserung. Einer meiner Hauptkritikpunkte an den bisherigen Planungen war immer, daß die Ansicht zur B 76 hin - der am meisten befahrenen Straße der Stadt - nicht den Eindruck vermittelt, daß man sich im Bereich des Stadtkernes befindet. Daher habe ich immer die Auffassung vertreten, daß die Gestaltung der Fassade an dieser Seite des Gebäudes besonders sorgfältig erfolgen muß. Leider hat sich hier - auch in den überarbeiteten Entwürfen - fast gar nichts getan.
Der Entwurf stellt sich wie folgt dar: Der Höhenunterschied zwischen dem ALDI- und SKY-Gebäude beträgt 1.5 Meter. Technisch wäre es möglich gewesen, hier eine klare, durchgehende Dachkante zu realisieren. Offensichtlich wurde diese Lösung nicht in Betracht gezogen, ob aus Mangel aus Phantasie oder weil es so billiger ist, kann ich nicht beurteilen. Möglicherweise war es auch nur einfacher, zwei Standardentwürfe für Märkte zusammenzuschieben.
Der hier gelegene Anlieferungsbereich greift dieses Gestaltungsmerkmal auf. Es wurde gesagt, daß er interessant gegliedert ist. Ich finde, er ist bestenfalls zergliedert.
Auf jeden Fall handelt es sich nicht um einen architektonischen Leckerbissen. Die nunmehr vorgesehene Aufstellung von möglicherweise begrünten Stahllamellen wird daran wenig ändern. Dass Supermärkte auch ansprechender gestaltet werden können, habe ich in früheren Beiträgen meines Blogs gezeigt
Leider folgte der Ausschuß meinem Antrag nicht, hier einen überarbeiteten Entwurf abzufordern, der mit klaren Linien und großen, zusammenhängenden Flächen sowie senkrechten Fensterelementen die Gestaltungsmerkmale der übrigen drei Fassaden aufnimmt, um ihn als Alternative in der nächsten Sitzung des SteU zur Abstimmung vorzulegen.
 Gesamtschau, Ansicht von allen Seiten
Ich habe gegen diesen Entwurf gestimmt.
Was gab es sonst noch?
Die Sitzung begann mit einem Ortstermin am Strandweg, um sich einen Eindruck von der Spundwand am Bahngleis zu machen, über deren Gestaltung später beschlossen werden sollte. Die vorgelegten Entwürfe fanden bei den Mitgliedern keine Zustimmung. In der nächsten Sitzung sollen neue Pläne vorgelegt werden, die die Anregungen des SteU berücksichtigen sollen.
Ich habe das Arbeitsergebnis der Arbeitsgruppe Schwimmhalle vorgetragen, daß Herr Plischka (CDU), Herr Feindt (DLRG) und ich nach unserem Besuch in der Eutiner Schwimmhalle zusammengetragen haben. Der Kernpunkt unserer Arbeit war die Feststellung, daß das Personal der Schwimmhalle in die Planung und während der Bauphase mit einbezogen werden muß. Erfreulicherweise stellten wir fest, daß dies bereits erfolgt ist. Darüber hinaus konnten viele weitere Punkte angesprochen werden, so daß wir hoffentlich auch im Detail zu einer guten Lösung kommen.
Dann ging es noch um den Ausbau der Lübecker Straße / Bahnhofstraße. Nachdem die Verkehrsaufsicht die von uns favorisierte Einbahnstraßenlösung im Bereich Alte Post / ZOB, mit der 22 zentrumsnahe Parkplätze geschaffen worden wären, abgelehnt hat, werden jetzt noch einmal neue Entwürfe für diesen Bereich erarbeitet, die in der nächsten Sitzung des SteU vorgestellt werden sollen. Erst danach soll entschieden werden, ob rechtliche Schritte gegen den Bescheid der Verkehrsaufsicht eingeleitet werden sollen.
Am Rande der Sitzung wurde ich angesprochen, ob mir bekannt sei, daß der Planungsverband Seewiesen weitermachen soll, nur diesmal ohne See. Ich konnte dazu wenig sagen, da ich an der letzten Sitzung des Planungsverbandes Seewiesen nicht teilgenommen habe. Der Termin sollte im Bürgerinformationssystem bekannt gegeben werden, wurde er aber nicht. Ich habe aber daran erinnert, daß die Ratsversammlung sich aber klar festgelegt hat, daß hier nur ein hochwertiges Baubebiet mit See entstehen soll, sonst gar nichts. Wo bliebe unsere Glaubwürdigkeit, wenn wir bei erster sich bietender Gelegenheit ein Baugebiet ohne See lostreten, weil der nächste Investor an der Tür kratzt. Jetzt bin ich gespannt, wie es an dieser Stelle weitergeht. Es bleibt spannend.
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Am Donnerstag fand die letzte Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt statt. Im Wesentlichen ging es um die Themen Klinkerteich und Lübecker Straße.
 Grußwort zur Mitgliederversammlung von Eintracht Plön
Am Freitag war ich bei der Mitgliederversammlung von Eintracht Plön zu Gast, um dort die Grüße des Ortsvereins SPD Plön/Bösdorf und der SPD Fraktion zu überbringen. Außer mir waren der Bürgermeister und Dr. Lorenzen von der FWG sowie Herr Janowski von der CDU dabei. In meiner Ansprache habe ich betont, daß wir es als unsere Aufgabe ansehen, die Rahmenbedingungen für die Vereine zu schaffen, damit sie erfolgreich arbeiten können. Beispielhaft für den Bereich Sport konnte ich auf den Einsatz für die Erhaltung des Schloßparkstadions, die Unterstützung der DLRG für die Sanierung des Schwimmbades und unseren - leider erfolglosen - Einsatz für den Erhalt des Tartarnfeldes erwähnen.
Aber zurück zur Sitzung des SteU.
Nachdem in der vorletzten Sitzung bereits der Beschluß gefaßt wurde, den B-Plan Klinkerteich aufzustellen, ging es jetzt darum, die bislang sehr vagen Pläne zu konkretisieren. Dazu wurde ein neuer Lageplan vorgelegt, hier das - geringfügig ergänzte - Bild aus der KN.:
 Lageplan Supermarktkomplex ALDI/SKY
In der Aussprache wurde klar, dass dieser Entwurf mit einer neuen Anordnung der Gebäude und einer Reduzierung der Parkplätze gegenüber den bisherigen Planungen auch den Flächenverbrauch verringert. Der Gebäudekomplex rückt außerdem ca. 12 Meter aus dem geschützten Bereich des Klinkerteichs heraus. Die in Aussicht gestellten 3D Ansichten wurden allerdings nicht vorgelegt.
Ich habe mich der Stimme enthalten, da ich nach wie vor der Ansicht bin, daß dieser Planung mehrere Prüfungen hätten vorausgehen sollen:
- Welche Auswirkungen hat das Einkaufszentrum an dieser Stelle auf die wirtschaftliche Entwicklung der Innenstadt?
Hierzu gibt es bislang keine fachlich fundierten Untersuchungen, die betreffenden Einschätzungen sind alle durch ein “Bauchgefühl” begründet.
- Gibt es Alternativen zum Standort Klinkerteich?
Aufgrund der hohen Kosten für die Errichtung von Bauten auf sumpfigem Grund und der vermutlich erforderlichen Altlastenbeseitigung ist eine ernsthafte Prüfung anderer Standorte durchaus vertretbar. Dies schließt auch den Ausbau des jetzigen Standort mit ein.
- Gibt es weitere Möglichkeiten zur Minimierung des Flächenverbrauchs?
Diese Fragen sollen nun im Rahmen des laufenden Verfahrens abgearbeitet werden. Allerdings habe ich meine Zweifel, ob dies nun noch ergebnisoffen möglich ist.
Sofern die Planungen umgesetzt werden können, ist es mir wichtig, dass das Gebäude zur B 76 hin architektonisch so gestaltet wird, dass hier ein innerstädtischer Eindruck entsteht. Der Straße der Hinterhöfe einen weiteren hinzuzufügen wäre erneut Ausdruck mangelnden Gestaltungswillens.
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Am letzten Samstag fand unsere Jahreshauptversammlung im Restaurant Fegetasche statt. Ich hatte meine Mütze vergessen. Darum bin ich heute noch einmal dort hin. Da ich in den Ausschußsitzungen des SteU immer behaupte, dass der Anblick, den Plön von der B 76 aus bietet, eine Ansammlung von Hinterhofsituationen ist, habe ich die Kamera mitgenommen. Erschreckend, an was man sich über die Jahre gewöhnt hat.
 LIDL von hinten.
Der LIDL Bau wurde mit der Denkmalpflege in das Stadtbild eingepaßt. Der Blick auf das Schloß ist frei. Die Rückwand des Gebäudes sollte durch Grün verdeckt werden. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.
 Kreuzungsbereich B 76 / Rodomstorstraße
Der Kreuzungsbereich Rodomstorstraße, von Kiel aus kommend, erscheint im Vergleich zu LIDL fast schon ansehnlich.
 Kreuzungsbereich B 76 / Rodomstorstraße
Von der Gegenrichtung aus gesehen bietet sich bereits ein anderes Bild
 Kreuzungsbereich B 76 / Rodomstorstraße
Die gegenüberliegende Seite sieht auch nicht besser aus.
 Gartenstraße
Ein Stück weiter kommt die Gartenstraße.
 Standort ALDI
Die Ansicht des Anlieferbereiches des heutigen ALDI - Standortes. Ich bin sehr gespannt, ob es gelingen wird, den Anlieferbereich des Supermarktkomplexes im benachbarten Gebiet Klinckerteich so zu gestalten, daß er positive Akzente für für das Stadtbild setzt.
 B 76 / Ecke Ihlpol
Ecke Ihlpol: Kein Kommentar.
 Kreuzungsbereich B 76 / August Thienemann Straße
Ein kleines Stück weiter kommen wir an die Einmüngung der August Thinemann Straße.
Hier endet die Deutsche Hinterhofstraße.
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Die heutige Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt begann in einer sehr gereizten Stimmung. Während der Fragestunde forderten mehrere Anwohner aus Stadtheide, eine Lösung für den Uferbereich zu finden, in dem in der Vergangenheit immer wieder innerhalb des Naturschutzgebietes Bäume und Büsche zurück geschnitten wurden, um den freien Blick auf den See zu ermöglichen. Dabei wurde z.T. sehr emotionell argumentiert und mit Angriffen gegen die Politik und den Naturschutz nicht gegeizt. Beispielsweise warf man der Politik, der Verwaltung und der Presse eine Hetzkampagne gegen die Anwohner in Stadtheide vor. Der Ausschussvorsitzende wies immer wieder darauf hin, dass im Rahmen der Erstellung des Bebauungsplanes Ausgleichsflächen zu schaffen waren, was u.a. durch die Beseitigung der Spundwand des ehemaligen Wasserplatzes der Pioniere erreicht wurde. Er betonte, dass die Erstellung des Bebauungsplanes ohne die erforderlichen Ausgleichsflächen nicht möglich gewesen wäre und wies darauf hin, das es ja auch schöner sein, an einem naturnahen Ufer zu wohnen als an einem gepflasterten Platz. Obwohl die Stadt Eigentümerin des Uferstreifens ist, ist die Untere Naturschutzbehörde (UNB) des Kreises für die Überwachung des Bereiches zuständig. Die Stadt hat sich in der Vergangenheit bemüht, bestehende Sichtschneisen zu erhalten bzw. zu vergrößern und hat sich im Gespräch mit allen Beteiligten immer wieder um Kompromisslösungen bemüht. Leider ging das „Schnippeln“, verharmlosender Begriff für eine Straftat, weiter. Die Fragestunde geriet dann auch mehr zu einer Diskussion, die sich im Kreis drehte, die Stimmung wurde immer gereizter. Anschließend bekam Herr Heydemann vom NABU, der vorher persönlich angegriffen wurde, Gelegenheit, sich zum Sachstand zu äußern. Er verdeutlichte, dass der Konflikt bereits seit 2002 schwelt. In der Vergangenheit wurden mehrfach Gespräche gesucht, gleichzeitig haben Grundstückseigentümer ihre Grundstücke in das Naturschutzgebiet hinein vergrößert, dort wiederholt Gartenabfälle entsorgt und Büsche und Bäume herausgerissen, zurückgeschnitten oder gefällt. Die Frage, was der NABU dort eigentlich für Befugnisse hätte, wurde beantwortet. In einem Vertrag mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ist der NABU mit der Betreuung des Gebietes beauftragt, Herr Heydemann ist öffentlich bestellt. Nachdem dargelegt wurde, dass man den Anwohnern trotz aller Verstöße weit entgegen gekommen ist, ist klar, dass für NABU und UNB jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, den seit Jahren angedrohten Bau eines Schutzzaunes umzusetzen. Unter dieser Maßnahme leiden vor allem die Anwohner aus Stadtheide, die nicht in unmittelbarer Seenähe wohnen.
Ich glaube nicht, dass die erneuten Kompromissbemühungen Erfolg haben werden. Das Gesetzwidrige Verhalten der „Schnippler“ kostet den Steuerzahler nicht nur viel Geld, es macht es auch fast unmöglich, eine andere Lösung zu finden. Schließlich ist es auch schwer einsehbar, dass gesetzwidriges Verhalten belohnt auch noch belohnt werden soll.
Anschließend ging es um den geplanten ALDI/SKY Markt. Der Planer machte noch einmal klar, dass eine Tiefgarage oder eine zweigeschossige Lösung für die Investoren nicht in Frage kommt und es keine andere Lösung gäbe als die, beide Märkte auf einer Ebene mit Parkplätzen davor zu errichten. Er bat um die Zusage, dass die Politik hinter dieser Planung steht. M.E. ist es erforderlich, mit der Alternativenprüfung und dem Einzelhandelsgutachten zu beginnen. Kommen die Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass es definitiv keinen innenstadtnäheren Einzelhandelsstandort gibt und das die Märkte keine Kaufkraft aus der Innenstadt abziehen, muß geprüft werden, ob der Platzbedarf minimiert werden kann, um die Eingriffe in den geschützten Bereich so gering wie möglich zu halten. Erst wenn glaubhaft dargelegt wurde, dass auch das nicht möglich ist, wären die vom Investor gewünschte Bauweise umsetzbar. Ggf. muß man sich halt nach einem anderen Interessenten umsehen, der gewillt ist, die städebaulichen Belange der Stadt zu berücksichtigen.
Der Ausbau der Lübecker Straße wird vorangehen. Herr Andresen, ein Landschaftsplaner, stellte drei Varianten vor. Allen war gemeinsam, dass die Platanen erhalten werden sollen. Wenn es Stellplätze im Bereich geben soll, so werden sie von der Nordseite der Straße auf die Südseite verlegt. Es wurde dann noch kontrovers diskutiert, ob die Stellplätze in der Straße überhaupt notwendig sind, da ja im Bereich vor der Post 22 neue Parkplätze geschaffen werden. Der Ausschuss sprach sich dann mehrheitlich für die Schaffung von Stellplätzen aus. Im Grunde geht es nur noch um die Frage, welches Pflaster auszuwählen ist. Ich habe angeregt, den Ausbau auf Basis der vorgelegten Planung in der nächsten Sitzung zu beschließen.
Darüber hinaus bat ich zu prüfen, ob für die Bushaltestelle vor Sky im Rahmen des Umbaus ein Wartehäuschen gebaut werden kann.
Ausbau Krabbe. Hier ging es um die Frage, ob Fußgängerbereiche durch den Einsatz von Klinkersteinen farblich abgesetzt werden sollen. Der Ausschuss sprach sich einstimmig dafür aus, allerdings unter der Voraussetzung, dass ein Stein auszuwählen ist, der nicht so rutschig sind wie der Belag am Gänsemarkt.
Die Kosten werden im bisher genannten Rahmen bleiben.
Das Thema Haushalt ging schnell.
Dies war die letzte Sitzung unseres Bauamtsleiters, der sich mit Brezeln und Bier von uns verabschiedet hat. Die Vertreter der Fraktionen von SPD, CDU und FDP bedankten sich für die gute Arbeit der letzten 9 Jahre und wünschten ihm für den neuen Posten alles Gute. Dem schließe ich mich an.
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Eigentlich hatte ich mich auf ein paar ruhige Tage eingestellt, ruhig und überwiegend politikfrei. Aber mittlerweile gibt es eine Einladung zu einer Sitzung des SteU am Donnerstag, dem 7. Januar 2010. Hier soll in nichtöffentlicher Sitzung über die Entwicklung eines ALDI/SKY Standortes im Bereich Klinker Teich gesprochen werden.
Eigentlich ist zu dem Thema alles klar. Ein innenstadtnaher Standort ist wünschenswert, wenn hiervon eine Belebung der Innenstadt ausgeht, zumindest aber keine negativen Einflüsse auf die Innenstadt zu erwarten sind. Der Rest des Verfahrens ist im Protokoll anläßlich der Bereisung durch die Landesplanung nachzulesen:
1. Ernsthafte Prüfung möglicher alternativer Standorte.
2. Bei negativer Prüfung alternativer Standorte kommt der Bereich Klinker Teich als Standort in Frage.
3. Bei Beplanung des Bereiches Klinker Teich ist der Flächenverbrauch zu minimieren.
Der nächste Schritt wäre jetzt, gemeinsam mit dem Investor ein Planungsbüro auszusuchen, das mit der Abarbeitung der og. Planungsschritte und -inhalte beauftragt wird.
Ich hoffe sehr, daß ich für die Sitzung nicht extra aus Flensburg anreisen werde, nur um mir die alten Pläne in kosmetisch aufgehübschter Form anzusehen.
Damit genug von der Kommunalpolitik.
Eigentlich geht es für den Rest dieses Jahres nur noch darum, die Sylvesterfeier vorzubereiten:

“Dinner for one” und der “Sylvesterpunsch” gehören auf jeden Fall dazu.
Damit einen guten Rutsch in ein erfolgreiches neues Jahr!
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Heute tagte der Ausschuß für Stadtentwicklung und Umwelt.
Mit den Bebauungsplänen für den Klincketeich und den Erweiterungsbau des Max Planck Institutes sowie dem Lärmschutz an der B 76 standen 3 ganz wesentliche Themen auf der Tagesordnung. Darüber hinaus wurde in nichtöffentlicher Sitzung gemeinsam mit dem Hauptausschuß über den weiteren Fortgang der Schwimmhallensanierung beraten. Zu guter Letzt wurde der vom Ausschuß für gesellschaftliche Anlagen beschlossene Abriß des Spielfeldes in Stadtheide gesprochen.
Im Einzelnen:
Es wurde der Beschluß gefaßt, den B-Plan für den Bereich Gewerbegebiet Klinckerteich aufzustellen. In der langen Diskussion muß auch dem letzten klar geworden sein, daß die überwiegende Mehrheit der Ausschußmitglieder mit der Entscheidung auf Basis der vorgelegten Entwürfe deutliche Probleme hat. Da die Initiative für die An- bzw. Umsiedlung von ALDI und SKY von der Stadt ausging, hatte man den Eindruck, das es nun endlich mal voran gehen sollte. Das ist natürlich kein fachliches Argument, zumal die Verzögerungen in der Bearbeitung weder im Verantwsortungsbereich der Verwaltung noch dem des SteU lagen. Insbesondere Herr Dr. Lorenzen von der FWG war der - leider irrigen - Ansicht, daß das Verfahren nur durch den Aufstellungsbeschluß für den Bebauungsplan voranzubringen ist.
Ich habe die Ansicht vertreten, daß alternative Standorte - wie etwa der Bereich Stadtgrabenstraße - noch nicht in ausreichendem Maße auf ihre Eignung untersucht wurden. Darüber hinaus bin ich nach wie vor der Ansicht, daß ein gemeinsames Gebäude mit einem Parkdeck auf dem Dach, das eine Anbindung an den Parkplatz des jetzigen ALDI Marktes hat, einen deutlich höheren städtebaulichen Wert hat und gleichzeitig den Flächenverbrauch reduziert. Der anwesende Stadtplaner des Planwerks Berlin fand diesen Ansatz auf jeden Fall interessant und äußerte in einer ersten Einschätzung, daß ein solches Gebäude vermutlich auch umsetzbar ist. Famila in Lütjenburg läßt grüßen. Auch das nicht vorliegende Gutachten zur Wirtschaftlichkeit der Anlage und zu den Auswirkungen auf das Gewerbe in der Innenstadt und den Standort Stadtheide hätte m.E. vor dem Aufstellungsbeschluß vorliegen müssen. Nun bleibt zu hoffen, daß:
- der Aufstellungsbeschluß nicht schon die Zustimmungslavine beschleunigt, die mit dem bloßen Gedanken an die Überplanung des Gebietes losgetreten wurde,
- alternative Entwürfe - ich komme auf das Parkdeck auf dem Dach sowie dessen ansprechende Gestaltung zurück - tatsächlich Bestandteil der Überlegungen zur Realisierung des B-Planes werden
- alternative Standorte wie etwa die Stadtgrabenstraße zumindest im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung ernsthaft untersucht werden, zumal von hier eine echte Belebung der Innenstadt zu erzielen wäre
- die Stadt ein Planungsbüro mit aussucht, das in der Lage ist, städtebaulich mehr zu bringen als ein paar angehübschte Verkaufsschachteln.
- daß uns die Sache nicht juristisch um die Ohren fliegt, denn ich bin der Ansicht, daß das Verfahren in der jetzigen Form angreifbar ist.
Aus diesem Grunde habe ich mich der Stimme enthalten.
Beim Bebauungsplan für das Max Planck Institut ging es nach Vorlage darum zu entscheiden, ob für den Architektenwettbewerb Gestaltungsvorgaben gemacht werden sollten oder doch nicht, weil das die Freiheit im Wettbewerb einschränken würde oder das Ergebnis nicht zu den Gestaltungsvorgaben passen würde.
In der Sitzung wurde dann bekannt, daß es gar keinen Architektenwettbewerb geben wird. Mit den Sitzungsunterlagen wurde auch das Protokoll des Scoping-Termins verschickt, in dem festgehalten war, daß der Planer mögliche Gestaltungsvorgaben entwickelt und vorlegt. Diese Vorgaben wurden, auf Nachfrage, während der Sitzung verteilt. Auf den ersten Blick sehen sie so aus, als wären die ersten 3 Punkte im wesentlichen aus dem B-Plan Entwurf für den “Mäuseturm” abgekupfert. Nur der vierte Punkt befaßt sich in 3 Zeilen mit dem Einmündungsbereich August Thienemannn Straße/Rautenbergstraße.
Das ist für einen Bereich, der eine ausgesprochen exponierte Lage in Plön darstellen wird, vielleicht doch ein bischen wenig. Hier muß sichergestellt werden, daß ein stadtbildverträglicher Bau entsteht, egal, ob er als moderner “Kontrapunkt” ausgeführt wird oder ob er sich gestalterisch an die bestehende Bebauung anlehnt.
Die Vorstellungen des Landesbetriebes für Straßenbau bezüglich der Gestaltung des Lärmschutztes an der B 76 nähern sich mehr und mehr den Vorstellungen der Stadt an. Der Bereich, der mit beidseitigen Lärmschutzwällen ausgestattet werden soll, ist auf vielleicht 100 bis 150 Meter zusammengeschrumpft. Dies ist schon einmal als Teilerfolg zu werten. Soweit ich mich erinnere wurde berichtet, daß nach dem Termin mit dem Landesbetrieb für Straßenbau, bei dem auch der Landrat anwesend war, gänzlich auf eine beidseitige Bebauung verzichtet werden sollte.
Der Vortrag des Planers über die Gestaltungsvorgaben für den B-Plan 41 / Appelwarder wurde aus Zeitgründen geschoben.
Es hat sich herausgestellt, daß für den Berich der Lübecker Straße bereits aus früheren Jahren ein Plan und ein Ingeneursvertrag besteht. Hier soll im weiteren Gang geprüft werden, ob der Plan noch brauchbar und der Ingenuersvertrag noch nutzbar ist.
Zum Thema Spielplatz in Stadtheide stellte der SteU fest, daß die Ausweisung des Spielplatzes am Sportplatz ausdrücklich den Erhalt des Tartan-Spielfeldes vorsah.
Von daher stiß der Beschluß des Ausschusses für Gesellschaftliche Angelegenheiten (GA) zum Abriß des Platzes auf völliges Unverständnis, auch bei den Fraktionen, die im GA dafür gestimmt hatten. Bleibt zu hoffen, daß die Verwaltung hier nicht Fakten schafft, bevor die Nutzer gefragt werden, denn die Kinder nutzen den Platz jetzt bereits, z.B. zum Fahradfahren zu lernen oder Frisbee zu spielen. Zudem wäre eine Reinigung, um die Rutschgefahr zu beseitigen, vermutlich deutlich billiger, als der Abriß.
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In meinem Beitrag vom 3. Juni habe ich auf einen ALDI-Markt mit Tiefgarage aufmerksam gemacht, den ich in Berlin gesehen habe. Gegen diese Bauweise im Bereich Klinckerteich wurde als Argument immer wieder ins Feld geführt, daß Parkplätze im Untergeschoß oder auf dem Dach in einer Kleinsatdt nicht angenommen würden. Alles müßte ebenerdig angelegt sein.
Nun war ich am Wochenende zufällig in Lütjenburg, und siehe da, der dortige Famila-Markt ist zweigeschossig, er hat ein Parkdeck auf dem Dach, und er war gut besucht, soll heißen, es sah so aus, als würde er funktionieren. Da frage ich mich, wenn das in der Kleinsatdt Lütjenburg funktioniert, warum soll das nicht auch in der Kreisstadt Plön funktionieren?
Ich denke, daß wir uns beim Treffen am Montag darüber diskutieren sollten.
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