Ich war in den letztenTagen dienstlich ziemlich ausgelastet. Daher gab es entweder nur kurze oder gar keine Beiträge. In den nächsten Tagen bin ich auf Reisen. Daher wird im Blog erst einmal Funkstille herrschen.

Comments Keine Kommentare »

Auf der gestrigen Wahlkreiskonferenz in der Fegetasche wurde Regina Poersch (Ortsverein Eutin) bereits im ersten Wahlgang mit 22 Stimmen zur Kandidatin für unseren Wahlkreis (Landtagswahlkreis 17 Plön-Süd/Eutin gewählt. Stephanie Karp (OV Ascheberg) und Katy Hagelberg (OV Preetz) erhielten je 8 Stimmen, Marcus Landsetzer (OV Bosau) ging leer aus.

Einige Teilnehmer waren verwundert, daß Regina bereits im ersten Wahlgang gewählt wurde, vor allem, da die Delegierten aus dem Kreis Plön in der Überzahl waren. Die große Zustimmung zeigt, daß ihr überzeugendes Auftreten für die Stimmabgabe entscheident war und lokalpatriotische Gesichtspunkte hinten an gestellt wurden.

Comments Keine Kommentare »

Im nichtöffentlichen Teil der Ratsversammlung stand heute der Antrag auf der Tagesordnung, die Entscheidung der Ratsversammlung vom 4. Juli 2011 aufzuheben. Mit dem betreffenden Beschluß war die Vergabe der Wegenutzungsrechte an die Stadtwerke GmbH entschieden worden. Die neuerliche Abstimmung wurde erforderlich, da der Erste Stadtrat Herr Winter (CDU) als Vertreter des Bürgermeisters Widerspruch gegen diesen Ratsbeschluß eingelegt hatte.

In der heutigen Ratsversammlung wurde die Entscheidung für die Stadtwerke GmbH nicht aufgehoben.

In der vorhergehenden Sitzung des Hauptausschusses und auch in der Ratsversammlung gab der Bürgermeister bekannt, daß er als Gesellschafter der Stadtwerke GmbH zurücktritt. (Ich hatte ursprünglich fälschliererweise berichtet, daß er als Geschäftsführer der AÖR zurückgetreten sei und danke zweien meiner Leser für den Hinweis.)

Comments Keine Kommentare »

Dieses Wochenende bot den Plönerinnen und Plönern sowie den AnwohnerInnen aus dem Umland so einiges. Am Freitag spielte Blues im Restaurant alte Schwimmhalle und Klassik im Prinzenhaus. Ich war beim Blues. Sehr nett, aber nicht allzuviele Besucher.

Mit Ralf Giordano veranstalte das Kino eine Lesung mit einem der ganz großen Interlektuellen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die Veranstaltung war mit ca. 30 Gästen eher mau besucht. Als Konkurenzveranstaltung lief  Theater Zeitgeist mit Michael Ehnert. Leider konnte ich an keiner der beiden Veranstaltungen teilnehmen, da ich zu einem runden Geburtstag eingeladen war.

Am Nachmittag des Samstages wurde unsere Schwimmhalle wieder eröffnet. Wir erinnern uns. Aufgrund baulicher Mängel mußte die Schwimmhalle geschlossen werden. Die DLRG veranstaltete seinerzeit eine Unterschriftensammlung und konnte innerhalb weniger Tage 7000 Unterschriften ztusammenbringen. Dies war der ausschlaggebende Punkt in Verbindung mit einem Spiel hinter den Kulissen. Denn damals ging es um die Verteilung der Mittel aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Bei der Verteilung der Gelder durch den Kreis Plön wäre unsere Schwimmhalle leer ausgegangen. Da die Tendenz der Verteilung der Gelder an kleinere Projekte in den meisten Kreisen erkennbar war, behielt der damalige Innenminister Lothar Hay (SPD) Mittel zurück, die regional bedeutsamen Projekten, so genannten Leuchtturmprojekten, zugute kommen sollten. Die Unterschrift unter den Förderungsbescheid für die Plöner Schwimmhalle war seine letzte Amtshandlung, bevor er nach dem inszenierten Koalitionsbruch durch Ministerpäsident Carstensen seine Amtsgeschäfte übergeben mußte.
Der jetzige Innenminister Schlie (CDU) kam aber nicht mit leeren Händen. Aus bislang nicht verbrauchten Mitteln erhält Plön einen weiteren Zuschuß von ca. 200.000,– Euro.

Mit besonderer Freude stellten Stefan Plischka (CDU) und ich fest, daß der Anbau mit dem Kleinkinderbereich sehr schön gelungen ist. Wir hatten uns parteiübergreifend gemeinsam für diesen Anbau stark gemacht und besonders gegenüber der FWG, aber auch in unseren eigenen Parteien für die Erweiterung geworben. Der Anbau war nur durch die Förderung der EU finanzierbar. Bei der Bearbeitung der entsprechenden Anträge hat sich die Vorgängerin im Amt der Wirtschaftsförderung, Frau Nietsch, seinerzeit große Verdienste erworben. Rückblickend kann man sagen, sie war ihr Geld wirklich wert.

Comments Keine Kommentare »

In der vergangenen Woche war in der KN zu lesen, dass die FWG sich festgelegt hat, gegen den Standort Stadtgrabenstraße zu stimmen. Dabei hat man sich auf die Aussagen des Einzelhandelskonzept abgestützt, dessen Methodik fragwürdig und dessen Aussagen tendenziell sind, und zwar, ohne die Stellungnahme der Landesplanung zu ebendiesem Einzelhandelskonzept abzuwarten.

Diese Ablehnung basiert also weniger auf einer sorgfältigen Abwägung aller Fakten und Meinungen als auf anderen Gründen, über die man nur spekulieren kann. Populismus wäre da noch eine wohlmeinende Vermutung.

Zu guter letzt würde es mich nicht wundern, wenn in Kürze wieder jemand um die Ecke käme und den Standort Klinkerteich als Alternative ins Gespräch bringt.

Comments Keine Kommentare »

Im heutigen Ausschuss für gesellschaftliche Angelegenheiten kam es am Beginn zu einer lebhaften Diskussion des Sommerlagers, das die SOLA - eine der Evangelischen Allianz nahe stehende Gruppe - auf dem Gelände der Heilsarmee unter dem Motto „Alcatraz“ durchgeführt hat.

Nach Augenzeugen- und Presseberichten ergibt sich folgendes Bild:
Die Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren bekamen Nummern und Mützen mit Ihrer Blocknummer verpasst. Die Betreuerinnen und Betreuer trugen dunkle Uniformhemden, Schirmmützen und Schlagstöcke. Die Zelte waren eingezäunt, von einem Wachturm aus wurden per Megaphon Befehle erteilt. Das Erscheinungsbild des Lagers war geeignet, Assoziationen an ein KZ zu wecken.
Die Kinder wurden zu Fluchtversuchen ermutigt, die regelmäßig scheiterten mussten. Anschließend wurden sie für den Fluchtversuch bestraft, um ihnen dann zu vermittelt, dass sie in ihren Sünden gefangen sind, dass sie nicht entkommen können und nur Jesus Erlösung bringen kann.

Das Bild lässt ein Erziehungsmuster zu erkennen, die denen von so genannten Boot Camps oder den Erziehungsmethoden in vergleichbaren Einrichtungen für schwer kriminelle Jugendliche nicht unähnlich ist.
Der Diskussionsstream bei WIKO gibt ein z.T. abweichendes Bild wider.

Offenbar hat sich unser Bürgermeister bereits mit einem kritischen Brief an die Heilsarmee gewandt. Leider kam lediglich eine lapidare Antwort mit dem Hinweis auf die PR Abteilung zurück. Es war klar, dass die Stadt keine wirksamen Rechtsmittel hat, eine derart fragwürdige Erlebnispädagogik zu unterbinden. Der GA zeigte jedoch einvernehmlich den Willen, künftige Sommerlager genauer unter die Lupe zu nehmen.

Comments Keine Kommentare »

Es ist noch nicht lange her, daß ich von meiner Dienstreise zurück bin. Bereits auf dem Hinweg fiel mir am Flughafen eine Zeitung in die Hände, in der folgendes Foto einer Schaufensterauslage in Erfurt abgefildet war. Ich konnte mir nicht verkneifen, ein Foto vom Foto zum Papstbesuch zu machen:

2011_09_22_ratzefummel_02“  (Ausschnitt von Originalaufnahme in der Jungle World 36/37)

Leider kann ich jetzt nicht näher auf den gestrigen Artikel über das Statement der FWG zum Thema Einzelhandelskonzept eingehen, da heute der GA tagt und ich mich in Vorbereitung der Sitzung gleich noch mit meinen Genossen treffen will.

Comments Keine Kommentare »

Am letzten Sonntag habe ich eine kleine Radtour gemacht. Mein erstes Ziel war die Veranstaltung der Kreisjägerschaft, wo ich mir das angekündigte Handelslager der Slaven ansehen wollte.

Hinweis auf die slavische Geschichte der Olsburg

Bereits auf dem Weg zur Ölmühle kam ich am Ende der Rosenstraße bzw. am Anfang des Strandweges an einem Hinweisschild vorbei, das mir bis dahin nicht bekannt war oder noch nie aufgefallen ist. Ungefähr an dieser Stelle befand sich früher die Brücke, die zur Insel Olsburg führte, auf der sich eine slavische Befestigungsanlage befand.

An der Ölmühle selber befand sich dann, einträchtig neben dem Zelt eines Wikingers, das Lager der Slaven.

Dieser Slave "führt etwas im Schilde"

Dieses Bild macht klar, woher die Redensart kommt, jemand würde “etwas im Schilde zu führen”.

Mein zweites Ziel war der Steinbergwald. Ich wurde vor einigen Tagen von einem Anwohner darauf aufmerksam gemacht, dass der Wald verkauft worden sei und nun mehrere Bäume gefällt werden sollen.

Linden im Steinbergwald

Insbesondere ging es um die Linden, die auf diesem Bild zu sehen sind. Es wäre in der Tat bedauerlich, wenn gerade diese Bäume sowie die Eiche am Eingang zum Steinbergweg abgeholzt würden. Der Bürgermeister, den ich zuvor bei der Kreisjägerschaft getroffen und auf das Thema angesprochen hatte, versicherte, daß die Genehmigungen für die Fällungen mit der gebotenen Zurückhaltung erteilt würden und das eine nochmalige Prüfung vorgesehen wäre.

Comments Keine Kommentare »

Ich bin kürzlich auf das Blablameter aufmerksam gemacht worden. Gibt man einen Text ein, liefert das Blablameter einen Wert, den so genannten „Bullshit-Index“, der Anhalt für inhaltsloses Gelaber herangezogen werden kann. Die Zeit-Online hat über das Thema berichtet.

Seither teste ich gelegentlich meine eigenen Texte.
In der Regel komme ich auf einen Wert unter „0,3“.
In der beschreibenden Wertung bedeutet das: „Ihr Text zeigt erste Hinweise auf ‘Bullshit“-Deutsch, liegt aber noch auf akzeptablem Niveau.“

Die ganze Angelegenheit erscheint mir als gelungener Spaß, dessen Ergebnisse nicht auf die Goldwaage zu legen sind, aber vielleicht doch einen ganz guten Anhalt für eine erste Einschätzung zulassen.
Bei Eingabe weiterer Tests habe ich folgende Werte ermittelt, die schriftliche Bewertung wird in Klammern gesetzt angefügt:
Der Kategorische Imperativ ist zu kurz und entzieht sich vernünftigerweise einer Bewertung.

Die Internationale kommt auf einen Wert von „0,06“ („Ihr Text zeigt keine oder nur sehr geringe Hinweise auf ‘Bullshit’-Deutsch.“)

Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte liegt bei  „0.31“, („Ihr Text zeigt schon erste Anzeichen heißer Luft. Für Werbe oder PR-Sprache ist das noch ein guter Wert, bei höheren Ansprüchen sollten Sie vielleicht noch ein wenig daran feilen.“)
Ich teile diese Bewertung nicht.

Das Kapitel 11 des Einzelhandelskonzeptes der CIMA kommt auf den Bullshit-Index „0,76“ („Es stinkt gewaltig nach heißer Luft! Auch wenn Sie PR-Profi, Politiker, Unternehmensberater oder Universitätsprofessor sind - beim Eindruck schinden sollten Sie Ihre Aussage nicht vergessen.“)

Die oben zitierten schriftlichen Bewertungen des Blablameters selber kommenübrigens auf einen Wert von „0,24“ (“Ihr Text zeigt erste Hinweise auf ‘Bullshit’-Deutsch, liegt aber noch auf akzeptablem Niveau.“)

Comments 1 Kommentar »

titelt die KN in ihrer heutigen Lokalausgabe. Sie bezieht sich dann auf die Gutachter der CIMA und schreibt: „Jeder dritte Befragte habe angegeben, im Vergleich zu den vergangenen 3 Jahren etwas weniger in Plön einzukaufen.“
Das ist, gelinde gesagt, etwas untertrieben. Das Einzelhandelskonzept ist da sehr viel klarer:
„Die Befragungsergebnisse zeigen, dass die Plöner Innenstadt als Einkaufsstandort in den letzten Jahren nicht unerheblich an Bedeutung verloren hat.“
Und weiter:
„Insbesondere bei den Befragten aus dem Nahbereich ist die Kaufkraftbindung an die Innenstadt von Plön offensichtlich deutlich geringer geworden. Fast 42 % geben an, heute weniger dort einzukaufen als noch vor drei Jahren.“
Wie man aufgrund einer solchen Bestandsaufnahme zu dem Schluss kommen kann, dass sich keine Schwächen auftun, ist für mich logisch nicht nachvollziehbar.
Ebenso wenig nachvollziehbar ist, dass offenbar mehrere Gewerbetreibende befragt wurden, aber nicht die COOP als Betreiber des SKY-Marktes. Und das, obwohl der SKY-Markt eine Magnetwirkung auf die Käufer ausübt, die dann weitere Käufe in der Stadt – sogenannte Koppelkäufe – tätigen, und der als das wichtigste Geschäft in der Innenstadt anzusehen ist.
Möglicherweise hätte man hier Informationen erhalten, die nicht ins allgemeine Konzept gepasst hätten.

Comments Keine Kommentare »

Seiten: vorherige 1 2 3 ...7 8 9 10 11 12 13 ...52 53 54 nächste