Das Programm heute: Eisenbahn und Musik

Heute Nachmittag um 14:00 Uhr trifft sich der Förderverein Ostholsteinbahn im Restaurant „Altes Fährhaus“ in der Eutiner Straße in Plön. Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich an dem Treffen teilnehmen.

Heute Abend soll im Restaurant „Alte Schwimmhalle“ Musik spielen. Leider weiß ich nicht, wer dort auftreten soll. Der Beginn ist üblicherweise um 21:00 Uhr. Auch in Ascheberg ist was los. Im Landgasthof Langenrade veranstaltet die Musikinitiative „Ascheberg Rockt“ die Ü29B Party unter dem Motto „Der Herbst brennt“ mit „The Big Party Project“.

Alles freut sich ?

In den vergangenen Tagen wurde in der Zeitung über die Neugestaltung des Schlossgartenstadions berichtet und die Einigung mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz als Erfolg gefeiert.
Aus meiner Sicht hat sich hier die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gegen den Kreis und die Stadt durchgesetzt. Für die Plöner Sportler und Sportlerinnen besteht kein Grund zum Feiern.

Das Stadion in seiner alten Form war ein vollwertige Sportplatz, der sowohl dem Gymnasium wie auch den Vereinen zur Verfügung stand. Zudem war es das letzte Bauwerk, das an die wechselvolle Geschichte des Schlosses und des Schlossgebietes als „Erziehungsanstalt“ erinnern konnte. Von daher hätte es aus meiner Sicht als „unbequemes“ Denkmal durchaus in die Gesamtanlage gepaßt.

Die Entscheidung, den Sportplatz zugunsten des Denkmalschutzes zurückzubauen, ging eindeutig zu Lasten der Plöner Sportlerinnen und Sportler. Wie zu hören ist, sollen dort auch keine Fußballspiele mehr stattfinden. Das würde zumindest erklären, warum die Spielfeldgrenzen und die übrigen Linien, die für ein Fußballfeld benötigt werden, nicht aufgetragen wurden.

Immerhin ist noch die Errichtung eines Zaunes geplant, der die Hundehalter davon abhalten soll, ihre Tiere auf dem Rasen abzuhalten, auf denen die Kinder die ersten Fußballerfahrungen sammeln sollen.

Das nächste Problem kündigt sich bereits an. Die Umkleidehäuschen am Schlossgartenstadion – oder was davon noch übrig ist – sollen für mehrere hunderttausend Euro saniert werden. Für diesen Preis wäre auch ein völlig neues Gebäude zu haben. Das Hauptproblem des vorhandenen Baus ist nach meiner Kenntnis die fehlende oder unzureichende Isolierung des Fundamentes. Daher steigen die Kälte und Feuchtigkeit aus dem Boden in das Gebäude auf. Jede Lösung, die dieses Problem nicht beseitigt, wäre nach meiner Einschätzung rausgeworfenes Geld.
Ich hatte diesen Umstand vor einiger Zeit im SteU bereits angesprochen und bekam die Auskunft, dass dies berücksichtigt würde. Ich bin gespannt.

Arche Noah

Als ich gestern gestern nach Flensburg in den Museumshafen wollte, um mir am dortigen Kiosk ein Fischbrötchen zum Abendbrot zu gönnen, fiel mir schon von der anderen Seite der Förde ein merkwürdig unförmiges Fahrzeug im Hafen auf, das stark an die Arche Noah erinnerte.

Nach dem Fischbrötchen habe ich mir das Fahrzeug dann näher angesehen. Nach eigenen Angaben ist es der erste “schwimmende Bibel-Erlebmispark”.
Willkommen in der Disney-World.

Vertan

Der Förderverein Ostholsteinbahn trifft sich erst am kommenden Samstag, dem 5. Oktober um 14:00 Uhr in dem Restaurant “Altes Fährhaus” in der Eutiner Straße.
Ich war daher in unserem Kreisheimatmuseum und habe jetzt etwas Zeit, noch schnell eine kleinigkeit zu kochen und anschließend das schöne Wetter zu nutzen, und einen Schlag zu Segeln..

Vom SteU am Mittwoch

Am Mittwoch tagte der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt. Die Tagesordnung war kurz und inhaltlich beschränkte sich die Arbeit im öffentlichen Teil auf die Berichte der Verwaltung und der Ausschussmitglieder.
Als ich mich zu Hause auf die Sitzung vorbereiten wolle, suchte ich verzweifelt nach dem Protokoll der letzten Sitzung. Protokolle erscheinen im ersten Moment nebensächlich, aber dem ist nicht so. Sie beinhalten nicht nur die Ergebnisse der Abstimmungen, aus ihnen geht auch hervor, wie Entscheidungen zu Stande kamen. Sie ermöglichen, sofern es sich nicht nur um reine Ergebnisprotokolle handelt, Entscheidungsgänge für die Bürger und Bürgerinnen transparent und nachvollziehbar zu machen. Außerdem bieten sie die Gelegenheit, abweichende Positionen und Bedenken aktenkundig festzuhalten. Letztendlich kann man über die Erstellung der Protokolle, über die Inhalte, die man aufnimmt und wie man sie formuliert, Einfluss auf die Meinungsbildung und die Entscheidungsfindung nehmen. Daher widme ich den Protokollen immer meine volle Aufmerksamkeit. Ich konnte da Protokoll auch nicht finden, wie sich herausstellte, war es noch gar nicht verschickt.
Zurück zu den Berichten:

Die Verwaltung teilte mit, dass sich die Arbeiten in der Klosterstraße länger hinziehen werden als gedacht. Die Ursache dafür ist, dass bei den Erdarbeiten festgestellt wurde, dass die Gasleitungen in einem so schlechten Zustand waren und erneuert werden mussten. Für die Ausschreibung mussten drei Wochen veranschlagt werden. Die Sanierung der Abwasserleitung führte zu weiteren Verzögerungen. .

Im zweiten Bericht wurde dargelegt, dass sich die Stadt – wie in der letzten Sitzung vereinbart –in der Stellungnahme für den Erhalt der Bahnstrecke Ascheberg – Neumünster ausgesprochen hat. Auch der Kreis soll die Trasse als erhaltenswürdig bezeichnet haben. Ich verwies auf die Sitzung des Fördervereins Ostholsteinbahn, die am heutigen Samstag im Alten Fährhaus in der Eutiner Strasse stattfinden wird. Die Uhrzeit war mir in der Sitzung nicht bekannt, ich reiche Sie hiermit nach. Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr.

Die abschließenden Arbeiten an der Werbeanlagensatzung laufen ebenso wie die Änderungen an der Sondernutzungssatzung. Die überarbeiteten Satzungen sollen Ende November ausgelegt werden, damit sie im Dezember in der Ratsversammlung beschlossen werden können.

Herr Gampert von den Freien Wählern berichtete, dass die Bauausführung der Aussicchtsplattform am Strandweg nach seiner Auffassung Mängel aufweist. Die Verwaltung versprach, den Hinweisen nachzugehen.

Weiterhin teile er mit, dass der Kreis 34,000 Euro für die Beseitigung der Bauruine in der Appenrader Strasse vorgesehen hat. Zugleich wurde von der Absicht des Eigentümers berichtet, die Bauruine selber zu beseitigen.
Damit könnte ein jahrzehntelanger erklärungsbedürftiger Vorgang auf ein Ende zusteuern.

Ein weiteres Thema war die Straßenbeleuchtung. Hierbei ging es um den Ersatz der bisherigen Leuchtmittel durch energiesparende LED-Technologie und die Wärme des Lichtes. Auch dieses Thema erscheint auf den ersten Blick belanglos, beinhaltete aber mehrere Aspekte, die gegeneinander abzuwägen sind. Da ist zum einen der Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor ständiger Beleuchtung, zum anderen ist die Sicherheit im öffentlichen Raum zu bedenken. Dazu kommen Aspekte des Umweltschutzes, etwa der Energieverbrauch und die Schutz von Insekten. Technische Gegebenheiten wie die alten Schaltkreise und die „Wärme“ des verwendeten Lichtes sind ebenfalls zu berücksichtigen. Darüber hinaus war es bisher immer das Bestreben, die Lampen in der Stadt, zumindest aber in den einzelnen Wohngebieten, einheitlich zu gestalten.

Im nichtöffentlichen Teil ging es vorwiegend um Baugenehmigungen.

Nach der Sitzung fuhr ich weiter nach Rostock, wo ich am Donnerstag und Freitag aus dienstlichen Gründen anwesend war. Daher konnte ich am Donnerstag auch nicht an der Sitzung des Ausschusses für Gesellschaftliche Angelegenhieten teilnehmen.

Glückwunsch zum Einzug in den Bundestag !

Frau Dr. Birgit Malecha-Nissen, die Direktkandidatin für den Deutschen Bundestag, konnte trotz eines guten Ergebnisses unseren Wahlkreis nicht für sich gewinnen. Sie zieht aber über den Listenplatz für die SPD in das Parlament ein und hat ihre Arbeit in Berlin bereits aufgenommen.
Das Direktmandat gewann Herr Dr. Murrman von der CDU.
Unser Wahlkreis ist in Berlin also gut vertreten, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger hoffentlich auch. Ich wünsche beiden Parlamentariern in unser aller Interesse ein glückliches Händchen bei der politischen Arbeit.

Herzlichen Glückwunsch zum 20sten !

Am Samstag feierte der Waldorfkindergarten sein 20-jähriges Bestehen. Dazu möchte ich den Ehrenamtlichen und den Erzieherinnen an dieser Stelle noch einmal herzlich gratulieren. Ich habe die Gelegenheit genutzt, mir ein Bild vor Ort zu machen.
Von außen wirkt das ehemalige Schützenhaus an der Fegetasche sehr klein und unscheinbar. Nach hinten schließt ein sehr ansprechender und geräumiger Holzbau an. Die Innenräume sind sehr ansprechend eingerichtet. Die überdachte Terrasse erlaubt den Aufenthalt im Freien auch bei Regen. Die dahinter liegende, großzügige Freifläche ist sehr schön angelegt und lädt zum Spielen und Toben ein.
130921_Waldorf_KiGa_klDer Waldorfkindergarten bereichert das Kindergartenangebot in Plön, einige der 20 Plätze sind mit Kindern aus den Umlandgemeinden belegt. Entsprechende Angebote sind dort nicht vorhanden. Zur Zeit sind offenbar noch zwei Plätze verfügbar.

Ich begrüße dieses Kindergartenangebot und wünsche den Erzieherinnen, Eltern und Kindern noch viele schöne Stunden in den nächsten 20 Jahren.

Abschließend  möchte ich aber anmerken, dass ich mit Rudolf Steiner, dem Begründer der Waldorf-Pädagogik, und seinem Weltbild wenig anfangen kann. Steiner lebte um die letzte Jahrhundertwende in einer Zeit, in der Industrialisierung, Imperialismus, Kolonialismus und Militarismus eine traurige Blüte erlebten. Gleichzeitig, quasi als gesellschaftliche Gegenbewegung, entwickelten sich Ideen zur Einfachheit des Lebens, zur Rückkehr zur und zur Einheit mit der Natur, indische und chinesische Glaubensvorstellungen nahmen Einzug in Kreise des Bildungsbürgertums und idealistische Vorstellungen zu künftigen Gesellschaftsmodellen wurden entwickelt., All dies ist im Kontext mit der damaligen Zeit zu sehen, muss jedoch aus heutiger Sicht kritisch bewertet werden. Manche Entwicklungen, etwa die Errichtung von Gartenstädten oder die Ideen, die zur Bauhaus-Bewegung führten, waren richtungweisend und haben zumindest in Teilen auch heute noch Ihre Bedeutung. Esoterik, anthroposophische Medizin und Eurythmie sind Dinge, die ich aber irgendwie für verschroben halte.

Plön hat gewählt

Das vorläufige Endergebnis der Bundestagswahl in Plön ist schon seit einiger Zeit auf der Homepage der Stadt eingestellt.
Von den 5262 gültigen Erststimmen in Plön entfielen 2395 auf den Kandidaten der CDU, Herrn Dr. Murmann, unsere Kandidatin, Frau Dr. Birgit Malecha-Nissen kam auf 1782 Stimmen. Im Wahlkreis Plön – Neumünster konnte der Kandidat der CDU 43,7 % der Stimmen auf sich vereinigen und zieht damit  direkt in den Bundestag ein. Auf Frau Dr. Malecha-Nissen entfielen 37,5 % der Stimmen.

Besonders interessant für mich als Kommunalpolitiker ist natürlich der Vergleich der Zweitstimmen der Bundestagswahl mit den Ergebnissen der Kommunalwahl, in Plön, die nachfolgend in Klammern hinter den aktuellen Ergebnissen dargestellt werden.
Insgesamt wurden 5272 (3499) gültige Zweitstimmen abgegeben, die sich wie folgt verteilen:
CDU 2102 (1191)
SPD 1521 (1179).
Grüne 544 (457)
FDP 382 (215)
Die Linke 261 (-)
AfD: 258 (-)
Piraten 85 (-)
andere Parteien
Die rote Laterne trägt der Wähler der MLPD.

Anders als bei der Kommunalwahl, wo SPD und CDU in Plön Kopf an Kopf liegen (12 Stimmen Unterschied), zeigt sich in der Bundestagswahl ein Stimmenunterschied, der in etwa dem Bundesdurchschnitt entspricht. Demnach sieht es so aus, dass es entweder der CDU nicht gelingt, ihr Wählerpotential für die Kommunalwahl zu mobilisieren oder die gute Kommunalpolitik der SPD wird vom Wähler belohnt. Natürlich ist auch eine graduelle Kombination beider Erklärungen denkbar. Mich würde jetzt besonders interessieren, wie die Ergebnisse in meinem Wahlbezirk aussehen, aber das lässt sich im Moment leider nicht ermitteln.

Das vorläufige Endergebnis der Bundestagswahl steht noch nicht fest, aber so wie es aussieht, reicht es nicht für eine absolute Mehrheit für die CDU. Da eine rot-rot-grüne Regierung auszuschließen ist, bleiben eine schwarz-rote oder eine schwarz-grüne Koalition als Option. Auf eine Minderheitsregierung mit Duldung durch eine der anderen Parteien oder mit wechselnden Mehrheiten wird sich Frau Dr. Merkel vermutlich nicht einlassen.Ich bin gespannt.

Spannender Wahlabend

Gerade habe ich im Radio die erste Wahlprognose gehört. Danach steht uns wohl ein spanender Wahlabend bevor, bei dem es um die Frage geht, ob die FDP und /oder die AfD den Einzug in den Bundestag geschafft haben.Von der Antwort auf diese Frage hängt vermutlich ab, welche Koalition die Regierung bilden kann. Selbst die Möglichkeit, dass die CDU ohne Koalitionspartner regieren kann, ist wohl nicht völlig ausgeschlossen.

Mein erster Eindruck:
Den ersten Berichten zu Folge hat die CDU stark hinzugewonnen, was ich in der Form nicht erwartet habe. Sie wird zu Rect bahaupten können, die Wahl gewonnen zu haben. Die SPD konnte leicht zulegen. Ob es für eine Regierungsbeteiligung reicht, ist völlig offen. Gewinnenn sieht anders aus, verlieren allerdings auch. Eindeutige Verliegerin ist die FDP, die nach massiven Verlusten um den Einzug in den Bundestag bangen muß. Die Linke scheint drittstärkste Partei zu werden, was mich ein wenig überrascht. Die Grünenn habn leicht verloren, das überrascht mich nicht. Sollte die AfD den Einzug in den Bundestag schaffen, kann sie als zweite Gewinnerin angesehen werden. Da die CDU stark hinzugewonnen hat, ist im Momnet schwer abzuschätzen, in wie weit die Stimmen für die AfD zu Lasten der CDU gingen.

Wählen gehen !

Heute Abend konnte man sich über das kulturelle Angebot in Plön nicht beklagen. Aus verschiedenen Gründen habe ich es nicht zum Theater Zeitgeist geschafft, dafür traf ich in der Pause noch rechtzeitig vor dem zweiten Set bei Conna Nyabonyo und van blue music im Restaurant Alte Schwimmhalle ein. FAntastische Musikerinnen und Musiker, ein richtig gutes Konzert, aber leider kaum mehr Gäste als Künstler. Schade.

Anschließend machte ich noch einen Abstecher ins Geckos. Fast wäre ich rückwärts wieser rausgegangen, da die Musik überhaupt nicht meinen Geschmack traf. Dann traf ich aber noch zwei Bekannte und nach einem Bier wurde die Musik besser und der Abend doch noch ganz vergnüglich. Besonders gut gefiel mir, dass der DJ dazu aufrief, heute zur Wahl zu gehen.

Blog mal wieder

Heute hatten wir bei Edeka in Stadtheide und am Markt die letzten beiden Infostände vor der Wahl am morgigen Sonntag. Nach dem CDU und FDP ihre Stände in der Stadt abgebaut hatten, beendeten auch wir den aktiven Teil des Wahlkampfes. Nach wie vor bleibt es spannend, eine Prognose fällt mir schwer. Ich vermute, dass vieles davon abhängen wird, wie viele Stimmen die AfD vom rechten Rand der CDU abziehen kann und ob die FDP über ihre Leihstimmenkampagne wieder in den Bundestag einziehen kann. Darum: Wählen gehen.

Im Anschluß waren wir noch auf einen Kaffee bei Steenkamp. Ich konnte es mir nicht verkneifen, noch einmal das Brüderle zu machen und in die Niederungen des „Altherrenwitz“ abzugleiten. Das ist die Freiheit, die ich nicht meine. Obwohl, manchmal reizt es doch zu sehr, sich über die political Correctness hinwegzusetzen.

Auf dem Weg nach Hause wurde ich in der Fußgängerzone gebeten, doch mal wieder zu bloggen. Gesagt, getan. Und wenn es die Zeit erlaubt, setze ich mich wieder dran. Ich habe noch ein paar schöne Bilder und zwei oder drei Themen in der Pipeline.

Zum Abschluss noch drei Veranstaltungstips:
20:00 Theater Zeitgeist präsentiert in der Aula Chin Meyer “Der Jubel rollt”
21:00 Restaurant alte Schwimmhalle: Blues
Später am Abend: Disco im Geckos, ein Kieler DJ soll auflegen.
Und die Ü30 Party steigt in der Fegetasche.

Meine erste Schulverbandsversammlung

Ich bin gestern aus privaten Gründen erst sehr spät nach Hause gekommen. Im Auto konnte ich die Ergebnisse der Landtagswahl in Bayern hören. Die vergleichsweise hohe Wahlbeteiligung kam offenbar der CSU zu Gute, die sich zu Recht als Wahlsieger sehen kann.
Immerhin gelang es der SPD, Stimmen hinzuzugewinnen.
Die Grünen und die Freien Wähler haben Verluste hinnehmen müssen. Schwer gebeutelt hat es die FDP, die den Einzug in den Bayrischen Landtag verpasste.
Wenn man die Gewinne der CSU als „landestypisch“ und damit „a-typisch“ ansieht und davon ausgeht, dass sich eine solche Entwicklung im Bund nicht in diesem Ausmaß wiederholen wird, kann man sich über die Zugewinne der SPD freuen und diese als gutes Zeichen ansehen. Sollte die FDP auch den Einzug in den Bundestag verpassen, ist noch einiges offen. Obwohl die CDU eine eigene Zweitstimmenkampagne (Merkelstimme) führt, rechne ichaber  damit, dass ausreichend viele Unionswähler nach diesem Ergebnis der FDP mit ihrer Zweitstimme in den Bundestag verhelfen.
Das schwache Ergebnis der Grünen liegt im Bundestrend, und wie sich die Stimmen der Freien Wähler in der Bundestagswahl auf die übrigen Parteien verteilen, kann ich nicht beurteilen.
Noch ist also nichts entschieden, nach wie vor kommt es auf jede Stimme an.

Heute, am Montag, werde ich als Vertreter an der Sitzung der Schulverbandsversammlung teilnehmen. Dazu habe ich mich gerade durch eine als „Streng Vertraulich“ gekennzeichnete Vorlage gearbeitet und das Protokoll der letzten Sitzung gelesen.
Aus dem öffentlichen Teil des Protokolls:

Die Regionalschule „Am Schiffsthal“ wird zum 1. August 2014 in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt. Hiermit wird das Schulgesetz sinngemäß umgesetzt. Gymnasien und Gemeinschaftsschulen werden zukünftig als weiterführende Schulen bestehen.
Wir erinnern uns: Die Stimme des Plöner Bürgermeisters war seinerzeit ausschlaggebend für die Einrichtung einer Regionalschule. Er hatte sich damit sowohl über den mehrheitlichen Elternwillen wie auch über die mehrheitliche Empfehlung der Ratsversammlung hinweggesetzt. Rein rechtlich war sein Abstimmungsverhalten allerdings nicht zu beanstanden, da er diesbezüglich nicht gebunden war.

Die Offene Ganztagsschule in Plön ist ein Erfolg. Sie wird von 180 Schülerinnen und Schülern genutzt, davon sind 75 Grundschulkinder. Die Kinder aus den Grundschulen verteilen sich wie folgt:
Breitenauschule: 49 Kinder
Rodomstorschule: 26 Kinder.

Die Offene Ganztagsschule in Ascheberg nahm im Untergeschoss der Turn- und Sporthalle ihren Betrieb auf, nachdem die dortigen Räume grundlegend renoviert wurden. Hier werden 67 Kinder durch eine hauptamtliche Erzieherin sowie sechs Kursleiterinnen betreut.

Der Mikrozensus wird sich auch auf den Schulverband auswirken. Nachdem die Einwohnerzahl von Plön deutlich nach unten korrigiert wurde, werden auch die finanziellen Beiträge der Stadt zum Schulverband absinken, was für die Umlandgemeinden eine stärkere Belastung nach sich zieht. Da ist es nur ein schwacher Trost, daß sie in den vergangenen Jahren von der überhöhten Zahlungen der Stadt profitieren konnten.

Letzte Runde

Gestern hatten wir von der SPD unseren Infostand erneut am Marktplatz aufgebaut. Unsere Bundestgskandidatin Birgit Malecha-Nissen war ebenso vor Ort wie unsere Landtagsabgeordnete Regina Poersch. Gefühlt war an unserem Stand deutlich mehr los als bei der FDP. Von der CDU oder den GRÜNEN war nichts zu sehen.

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