Tanz unterm Vulkan

Der Vesuv ist besonders durch seinen Ausbruch im Jahr 79 nC. bekannt, der mehrere tausend Menschen das Leben kostete und Neapel die Ausflugsziele Pompeji und Heraklioneum beschert hat.
130910_00_VesuvVon Hauptbahnhof in Neapel kommt man mit der S-Bahn Circumvesuviana (einfache Fahrt 2,20 Euro) nach Ercolano Scavi. Der Versuch, mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Vesuv zu fahren, so wie der Reiseführer es empfiehlt, schlug fehl, die Linie ist eingestellt, wenn es sie überhaupt jemals gegeben hat. Bevor man sich auf Schusters Rappen auf den Weg macht, sind 10,- Euro für die Hin- und Rückfahrt mit dem „Vesuvioexpress“ gut angelegtes Geld. Natürlich mißtraut man den Mitschnackern, die einem gleich vor dem Bahnhof das Ticket für den Bus und den Eintritt für den Vesuv für 20,– Euro andrehen wollen. Zu Unrecht, wie sich zeigt, der Zutritt zum Kraterrand ist in der Tat kostenpflichtig.
130910_01_VesuvioexpressDie letzten 600 Meter vom Parkplatz bis zum Gipfelweg sind zwar gut ausgebaut, aber relativ steil und schweißtreibend. Die Aussicht wäre sicher super gewesen, wenn die Wolken den Blick freigegeben hätten.

Anders als für die Fahrt zum Vesuv kann man sich die Fahrt zur Ausgrabung von Herakulineum (3,– Euro) schenken, denn die 400 Meter vom Bahnhof zur Ausgrabungsstätte lassen sich problemlos zu Fuß bewältigen. Herakulineum wurde wie Pompeji durch den Vulkanausbruch 79 n.C. unter meterdickem Lavagestein verschüttet. Ungeachtet dessen und wohl wissend, dass der Vesuv über kurz oder lang erneut ausbrechen wird, ist die Ausgrabungsstätte von einer dichten Wohnbebauung umringt. Bleibt zu hoffen, dass der nächste Ausbruch so rechtzeitig vorhergesagt wird, dass eine Evakuierung rechtzeitig eingeleitet werden kann.
130910_02_WohnbebauungDie Ausgrabung in Herakulineum ist deutlich kleiner als die im bekannteren Pompeji, dafür sind die Gebäude besser erhalten und vermitteln einen guten Eindruck vom Leben des wohlhabenden römischen Bürgertums, wie dieses Mosaik und die Wandbemalung des Esszimmers zeigen.
130910_03_NeptunmosaikDas Frischwasser wurde über große Distanzen über Aquädukte in die Orte geführt, wo es über Bleileitungen in die Häuser geleitet wurde. Wenn die Aussagen der Fremdenführerinnen stimmen, führte die Nutzung des einfach zu verarbeitenden Schwermetalls zu einer schleichenden Bleivergiftung der Nutzer. Noch schwerwiegender war wohl die Praxis, dem lagernden Wein Blei zuzugeben, da der hierdurch einen besonderen, süßlichen Geschmack erhielt. Auf diesem Bild sind drei nebeneinander laufende Wasserleitungen aus Blei zu sehen.
130910_04_BleirohreDurch den Einsatz von Zement war es durchaus möglich, mehrgeschossig zu bauen. Die Nutzung von Zement ist sicher eine Errungenschaft der römischen Zivilisation, deren Bedeutung in der Bau- und Technikgeschichte völlig unterbewertet wird. Hier das Bild der Ruine eines dreigeschossigen Gebäudes.
130910_05_DreigeschosserDas Ausgrabungsgebiet ist nur in Teilen zu besichtigen. Einige Bereiche sind wegen Restaurierungsarbeiten (Orange), andere wegen des Mangels an Aufsichtspersonal (Olivgrün) für den Besucher gesperrt. Leider konnte man den Eindruck gewinnen, dass der Schutz des Weltkulturerbes vor der Witterung oder auch vor Beschädigungen durch Besucher nur unzureichend ist.
130910_06_LageplanZum Abschluss noch ein letztes Bild
130910_07_Statuen

Zu spät

Dieser Beitrag hätte schon vor ein paar Tagen, auf jeden Fall vor der Ratsversammlung am gestrigen Mittwoch erscheinen sollen. Leider gab es im Urlaub keine vernünftige Möglichkeit ins internet zu gehen.

Das Nahverkehrskonzept sorgte für eine Presseerklärung der FWG, die am Samstg in der Presse stand. Was ist das Problem? Zurzeit ist der Bahnhof in Plön ein Kontenpunkt. Die Züge aus Lübeck und Kiel halten gleichzeitig, tagsüber jeweils um Viertel vor und Viertel nach. In Folge ist die Koordination des Busverkehrs vom und zum Plöner Bahnhof sehr einfach.
Mit dem neuen Fahrplan soll die Fahrzeit zwischen Kiel und Lübeck beschleunigt werden. Ziel ist eine Fahrzeit von unter 60 Minuten. Das ist grundsätzlich gut, hat aber für Plön zwei negative Konsequenzen. Erstens werden die Züge jetzt zu unterschiedlichen Zeiten eintreffen und abfahren, zweitens werden nicht mehr alle Züge auf dem Weg nach Kiel in Preetz halten. Zum einen wird es also schwieriger, die Busse zu koordinieren. In wie weit der Kreis, der für den Busverkehr zuständig ist, hier eine bürgerfreundliche Regelung findet, bleibt erst einmal abzuwarten. Problematischer wird der Verzicht auf den Halt in Preetz, denn er trifft all die Kinder und Jugendlichen, die von Plön nach Preetz zur Schule pendeln, und zwar Berufsschüler, Fachgymnasiastinnen und Gymnasiasten gleichermaßen. Ob hier ein entsprechender Busverkehr eingerichtet wird, um diese Auswirkung zu kompensieren, halte ich für unwahrscheinlich.
Aus den oben genannten Gründen hat der SteU seine Bedenken gegen den Nahverkehrsplan geäußert und der Ratsversammlung empfohlen, hiergegen eine Resolution zu verfassen und zu verabschieden. Der Beitrag der FWG hierzu waren zwei Stimmen im SteU, in der Presse liest sich das aber anders. Man könnte den Eindruck gewinnen, als würde es sich um eine Initiative der FWG handeln.
Vermutlich sind die Aussichten auf Erfolg gering. Mehr Erfolgschancen wären gegeben, wenn sich die Preetzer Schulen über den Schulverband und den Kreis als Schulträger zusätzlich gegen die Änderung stark machen.
Nebenbei Nahverkehr. So sieht es aus, wenn Ubahnstationen modern gestaltet werden.
130908_Metro_01Ob hierbei bewusstseinserweiternde Substanzen im Spiel waren, will ich gar nicht erst fragen.
130908_Metro_02Die Ubahnstationen liegen in Neapel. Nachfolgend noch ein paar Bilder aus dem archäologischen Museum. Eines der bekanntesten Kunstwerke der Ausstellung ist das Alexandermosaik. Geht man aufmerksam durch die Sammlung, findet man weitere sehr schöne Austellungsstücke, wie z.B. das Bild dieser Katze, die mit einem Vogel spielt
130908_Archaeologisches_Katzeoder diesen Fisch.
130908_Archaeologisches_FischGut gefallen hat mir auch die Musikantengruppe.
130908_Archaeologisches_SpielmaennerNeben zahlreichen Mosaiken gibt es auch eindrucksvolle Wandmalereien.

Diese Stück stammen alle aus Pompeji, das 79 nC. bei einem Ausbruch des Vesuv verschüttet wurde.

Sehr beeindruckend ist auch der große Saal mit seiner beeindruckenden Decke.
130908_Archaeologisches_DeckeIch habe auch keine Angst, seitdem ich gesehen hab, dass in unserer Unterkunft nicht nur die VDE Normen penibel eingehalten werden, sondern auch die heilige Elektra über die Sicherheit der elektrischen Anlage wacht.
130908_heilige_Elektra

Birgit klopft an !

Vorgestern war die SPD Bundestagskandidatin Freu Dr. Birgit Malecha-Nissen auf Wahlkampftour in Plön. Der Infostand war auf der Verkehrsinsel Ecke Appelwarder / Brückenstraße aufgebaut. Birgit zog von dort aus los und begab sich auf Hausbesuch. Begleitet wurde sie von Plöner Genossen, einem Fotografen und einer jungen Journalistin der Deutschen Presse Agentur. Die Reaktionen der Wählerinnen und Wähler waren sehr unterschiedlich, sie reichten von aufmunterndem Zuspruch über freundliches Desinteresse bis hin zu schroffen Ablehnung.
Kopie von 130905_Birgit_Klopft_an_Netz_klIch hatte in meinem Blog und im Plönbook auf den Termin hingewiesen. Die Lokalpresse ist ja mit der Veröffentlichung von Veranstaltungsterminen in Plön im Allgemeinen und von Wahlkampfterminen im Besonderen ja recht zurückhaltend. Ich verfolge Face- bzw. Plönbook regelmäßig, nicht zuletzt, um mir ein Bild von der Stimmungslage zu machen und ggf. Themen aufzugreifen, die Plön betreffen und dort hochkommen, wie zum Beispiel vor zwei Jahren, als das Stadtbuchtfest auf der Kippe stand.
Mit meinem Hinweis habe ich in Plönbook eine Kommentarkette losgetreten. Andre Jargusch (CDU/Junge Union), selber Opfer eines kleinen Shitstorms, als er in der Kommunalwahl Wahlkampf auf Plönbook betrieb, beklagte sich, dass sich niemand beschweren würde, wenn ich dort auf den Termin hinweisen würde. Aus vielen Kommentaren geht eine kaum verhohlene und bedenkliche Politikverdrossenheit hervor. Ein Beitrag weist auf den Wahl-O-Mat hin.
Einfach einmal ausprobieren.

Ab ins Darwineum

130904_Darwineum_Netz_kl_Galapagos – Schildkröte. Die Galapagos-Inseln waren eine bedeutende Station auf der Weltreise von Charles Darwin.

Ich hatte schon vor einiger Zeit vom Darwineum in Rostock gehört und mir vorgenommen, es einmal zu besuchen. Vor kurzem war es so weit.

Das Darwineum hat seinen Namen von Charles Darwin, dem Begründer der Evolutionstheorie. Es besteht im Grunde genommen aus drei Teilen. Im ersten Ausstellungsbereich wird auf die Entstehung der Erde, aber vor allem auf die Entstehung des Lebens eingegangen. Die verschiedenen Ausstellungsräume sind modern und sehr ansprechend eingerichtet und auch für kleinere Kinder gut geeignet, da vor den Terrarien Stufen angebracht sind.
130904_Darwineum_02_Netz_klDie einzelnen Ausstellungsräume sind in einem Kreis um einen zentralen Platz herum angeordnet und beinhalten Modelle und großzügig ausgelegte Terrarien mit verschiedenen zum Thema passenden Tieren. Darüber hinaus gibt es Informationstafeln, die für den flüchtigen Besucher zu ausführlich, für den interessierten Besucher zu kurz gehalten sind. Ein echter Kompromiss, passend für mich, da ich nicht viel Zeit hatte. Im Übergang zum zweiten Teil des Gebäudekomplexes ist eine Ausstellung über die Entwicklung des Menschen zu sehen. Hier hätte ich mir ein paar zusätzliche Ausstellungsstücke wie Steinwerkzeuge oder Kultgegenstände gewünscht.
130904_Darwineum_03_Netz_klGlaswelse

Beim zweiten Teil handelt es sich um die Tropenhalle, die im Wesentlichen aus sehr großzügigen Gehegen für die Gorillas und Orang-Utan besteht. Ich habe bisher keine besseren Anlagen dieser Art gesehen. Die Gehege haben einen Zugang nach draußen, wo sich sehr große Freigehege befinden, die durch Wassergräben voneinander getrennt sind. In die Wasserflächen hinein ragen Halbinseln, auf denen der Besucher zu gedeckten Beobachtungsständen gehen kann. Leider hatte der Akku zu dem Zeitpunkt bereits seine Entladeschussspannung erreicht, so dass ich leider kein Bild davon habe.

Der dritte Teil besteht aus einem Kino, einer Ausstellung zur sozialen Evolution und einem sehr schön eingerichteten Gastronomiebereich, in dem es ein reichhaltiges Angebot zu vernünftigen Preisen gibt.

Das Darwineum liegt im Rostocker Zoo. Der Zoo selber ist ebenfalls einen Besuch wert. Er verfügt über historische und zum Teil denkmalgeschützte Bau- und Gartenanlagen, gleichzeitig aber auch über sehr moderne und ansprechende Gehege. In einigen Bereichen sind Relikte der ehemaligen DDR zu erkennen, die auf jeden Fall erhaltenswert sind, da sie dem Zoo einen ganz eigenen Charme verleihen. Andere Gebäude wie etwa das Aquarium werden in den kommenden Jahren sicher noch ausgebaut oder erneuert.
130904_Darwineum_04_netz_kl_Der Kulan ist ein asiatischer Esel, dessen Bestände stark gefährdet sind. Es gibt vermutlich nur noch 900 Tiere dieser Art.

Insgesamt ist der Rostocker Zoo ein lohnendes Ausflugsziel. Auch wenn er ca. 180 km von Plön entfernt liegt, ist er ist über die Autobahn A20 selbst bei verhaltenerFahrweise in knapp zwei Stunden gut zu erreichen.

Der Besuch ist übrigens auch allen Evolutionsleugnern und Evolutionsleugnerinnen empfohlen.

Mit Birgit Malecha-Nissen von Tür zu Tür.

Morgen, am Mittwoch, dem 4. September zwischen 16:00 und 18:30 wird unsere Bundestagskandidatin Dr. Birgit Malecha-Nissen Ihren „Von Tür zu Tür“ Wahlkampf im Bereich Appelwarder, Brückenstraße und Knivsberg fortsetzen. Das Infomobil wird vor der katholischen Kirche stehen. Hier besteht dann die Gelegenheit, persönlich mit Birgit ins Gespräch zu kommen.
Das Angebot gilt natürlich für alle Plöner Wählerinnen und Wähler.

Ich würde mich freuen, wenn Sie/Ihr diese Gelegenheit nutzen würden/-t, sich/Euch ein eigenes Bild von unserer Bundestagskandidatin zu machen.

Über die Endgültigkeit von Entscheidungen und die Halbwertzeit von Konzepten

Im SteU vom letzten Mittwoch ging der Ausschussvorsitzende im Teil öffentliche Berichte noch einmal auf die Problematik Klosterstraße ein. Mehrere Ausschussmitglieder hatten berichtet und später in EMails angemerkt, dass die Pflasterung der Parkplätze mit Granit nicht teurer gewesen wäre als die Lösung mit Klinker, so wie sie jetzt erfolgt. Damit verbunden war die Aussage, dass die Lösung sicher auch mit dem Innenministerium, das einen Teil der Kosten über die Städtebauförderung trägt, schnell abzustimmen wäre, das diese Lösung bereits einmal in einer früheren Genehmigung vorgesehen war.
Nachfragen beim Innenministerium im Anschluss an die letzte Sitzung des SteU haben ergeben, dass dies nicht so sein soll. Das Genehmigungsverfahren müßte noch einmal durchlaufen werden. Dies wäre aber in Anbetracht der bereits laufenden Maßnahmen nicht mehr zu vertreten.

Ich finde es gut, dass hier noch einmal nachgefragt wurde, um Zweifel auszuräumen, denn ich vertrete nicht die Auffassung, dass einmal getroffene Entscheidungen konsequent weiter verfolgt werden müssen. Neue Erkenntnisse erfordern eine neue Bewertung, und weicht das Ergebnis der Bewertung von einem einmal getroffenen Beschluß ab, ist es nicht nur sinnvoll, sondern geboten, eine neue, auch abweichende Entscheidung zu treffen. Die Aufgabe des Projektes Einkaufszentrum Klinkerteich ist ein gutes Beispiel für dieses Vorgehen. Im Einzelhandelskonzept wurde ganz klar ausgesagt, dass jede Ansiedlung von Handel mi Verkaufsflächen von über 800 Quadratmetern außerhalb des zentralen Versorgungsbereiches (im wesentlichen Lübecker Strasse, Markt und Fußgängerzone) für die Entwicklung der Innenstadt schädlich ist. Konsequenterweise wurden die Planungen daraufhin beendet, obwohl sie bereits weit fortgeschritten waren. Im Anschluss waren sich alle Fraktionen einig, an den Ergebnissen festzuhalten, um eine Konzentration des Handels im Bereich der Innenstadt zu realisieren.

Wenn jetzt die CIMA beispielsweise die Aussagen des Einzelhandelskonzeptes überprüfen würde, dürfte es aus meiner Sicht nicht darum gehen, bestehende Standorte zu überprüfen und schönzurechnen, ob dort nicht auch größere Märkte mit über 800 Quadratmetern realisierbar sind. Die wirkliche Frage ist, ob die fachliche Begründung, die dazu geführt hat, dass der Parkplatz Stadtgrabenstraße aus dem zentralen Versorgungsbereich herausgenommen wurde, obwohl man ihn – so die damalige Aussage der CIMA – auch hätte mit hinein nehmen können, noch zutreffend ist. Wenn es solche Gründe denn überhaupt gegeben hat.

Äh

Natürlich habe ich das Fernsehduell zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück gesehen. Der Einstieg von Peer Steinbrück wirkte etwas unsicher, so dass nichts Gutes zu erwarten stand. Er aber auch Angela Merkel, gingen zunächst nicht auf die Fragen ein, sondern gaben erst einmal ein Statement ab. Das war sicher nicht im Sinn der Sache, taktisch aber klug, und ist damit verzeihlich.
In der nachfolgenden Diskussion gewann Peer Steinbrück dann deutlich an Sicherheit und Profil. Er fasste sich deutlich kürzer, seine Aussagen wirkten erheblich präziser. Dieser Eindruck scheint auch beim Publikum entstanden zu sein, wenn man das Zwischen- und Endergebnis in der nachfolgenden betrachtet, das nach den Meinungsumfragen in der anschließenden Sendung vorgestellt wurde. Nervig fand ich, dass die Moderatorinnen und Moderatoren mit schöner Regelmäßigkeit dem Kandidaten und der Kandidatin immer wieder ins Wort fielen.
Die 90 Sekunden Abschlussstatement sind Peer Steinbrück für mein Empfinden ein wenig zu pathetisch geraten, die 90 Sekunden von Angela Merkel waren richtig schwach.
Der ARD-Bewertung Punktsieg für Peer Steinbrück will ich mich gerne anschließen. Der Wahlkampf ist noch nicht gelaufen, es kann noch spannend werden.

Nach dem Duell traf sich dann – zumindest in der ARD – die unvermeidbare Diskussionsrunde. Edmund Stoiber „ähte“ in seinem ersten Satz gleich 26 mal, erstaunlicherweise tat Anne Will es ihm nach und kam in ihrem ersten, wesentlich kürzerem Satz auf acht „Ähs“ oder „Ehms“. Ebenso erstaunlich, Paul Breitner brachte nicht ein einziges „Äh“, genau wie Frank-Walter Steinmeier, was aber nicht so überraschend ist.

Eigentlich wollte ich an diesem Wochenende noch etwas zur letzten Sitzung des SteU geschrieben habe, irgendwie fehlte mir aber die Zeit. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Von 18:00 bis 21:38

Die heutige Sitzung des SteU dauerte über dreieinhalb Stunden. Da ich mehr oder weniger direkt aus dem Büro in das Sitzungszimmer gestürzt bin, mit einem kurzen Zwischenstopp an dem Götterbaum, der auf der Tagesordnung stand, war ich danach ziemlich hungrig, als die Sitzung zu Ende war, denn ich hatte auf der Fahrt nach Plön nur drei Stücke Zwieback gegessen. Nach dem Ende der Sitzung kehrte ich dann erst einmal beim Dönermann ein, um eine türkische Pizza, vegetarisch, alle Soßen bis auf Knoblauch zu ordern. Auf dem Rückweg durch die Stadt fielen mir die ersten Wahlkampfplakate auf. Die AfD und die personifizierte Freiheit standen oder hingen an den Laternen. Die übrigen Parteien halten sich mit dem Plakatieren – zumindest in Plön – noch zurück. Das ist völlig in Ordnung, denn das Gerangel um die besten Plätze führt dazu, dass das Stadtbild durch den Wildwuchs an Plakaten beeinträchtigt wird. Ein totaler Plakatverzicht kommt aber auch nicht in Frage.

In Flensburg hat man offenbar eine ganz pragmatische Lösung gefunden. Lange Stellwände an mehreren ausgewählten Plätzen. Jede Partei hat einen Platz, das schafft Chancengleichheit.
130828_Plakate_klWir werden am kommenden Samstag vormittags in der Stadt mit einem Info-Stand vertreten sein. Am kommenden Mittwoch wird unsere Bundestagskandidatin Birgit Malecha Nissen von 1600 – 1900 in Plön einen von Tür zu Tür Wahlkampf  führen.

Über die Themen des SteU berichte ich nach und nach in den kommenden Tagen.

Filmfestival in der Hofkneipe

Die Hofkneipe in Grebin bereichert seit einiger Zeit das kulturelle Angebot in unserer Region. Von Mittwoch bis Freitag läuft dort Stenkamp’s Kurz Film Festival unter’m Sternenhimmel. Da ich Mittwoch zum Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt muß und am Donnerstag auch schon einen Termin habem von dem ich weiß, bleibt vermutlich nur der Freitag für den Besuch, sofern ich da keinen Termin habe, von dem ich noch nicht weiß.Ich kann mir vorsellen, dass der Abend dort netter ist als vor der Glotze.

Am Wochenende läuft das Filmfestival auf der Großen Ochseninsel in der Flensburger Förde. Eine Veranstaltung, die ich als “Geheimtip” bezeichnen würde, ohne Gefahr zu laufen, mich dem Vorwurf auszusetzen, wieder einmal Informationen aus nicht-öffentlicher Sitzung weitergegeben zu haben, auch wenn die Spatzen sie bereits von den Dächern pfeifen.

Da ich heuute auf der Vorstandssitzung des Ortsvereines war, ist es mittlerweile so spät, dass ich jetzt nicht weiter auf dei Themen des morgigen Ausschusses eingehen werde, zumal ich morgen etwas früher raus muss als sonst.

Kreisjugendmeisterschaft Segeln

Der zweite Wettkampftag diesjährigen Kreisjugendmeisterschaften im Segeln wird heute ab 10:00  Uhr auf dem Großen Plöner See ausgetragen.  Ausgerichtet werden die Wettkämpfe vom SRSV (Schüler Ruder- und Segelverein)), unterstützt von der DLRG, dem THW und den anderen Segelveinen, die am See beheimatet sind. Stellvertretend nenne ich hier den PSV, der eine von zwei Regattabahnen betreut.
130825_KJM_160_Tonne3_TrapezBei kräftigem Wind wurden gestern drei Wettfahrten ausgetragen, drei weitere Durchgänge sind für heute geplant.
Als Fahrer eines Begleitbootes ist man natürlich dicht dran am Geschehen. Leider bekommt man von Land aus von den Regatten auf dem Plöner See immer wenig mit. Aber vielleicht lohnt der Spaziergang am Strandwg doch, denn die Optimisten bestreiten ihre Wettfahrten auf der  Bahn direkt in der Stadtbucht unterhalb des Schlosses.

Regionalkonferenz Denkmalschutz

Am 18. August fand im Kulturforum Schwimmhalle die dritte von insgesamt vier Regionalkonferenzen zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes statt. Frau Ministerin Spoorendonk und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellten den ca. 80 Gästen die Eckpunkte der Novellierung vor und nutzten die Veranstaltung, um interessierten oder betroffenen Bürgerinnen und Bürgern oder Verbänden die Möglichkeit zu geben, ihre Position zu vertreten.
Dabei ließ die Ministerin aber keinen Zweifel daran, dass die Inhalte des Eckpunktepapiers zwar die Grundlage für eine weiterführende Diskussion sind, aber gleichzeitig auch den politische Wille der Landesregierung zum Ausdruck bringen. Bedenken und Anregungen könnten – sofern sie gut begründet sind – im weiteren Gesetzgebungsverfahren noch berücksichtigt werden.

In Schleswig Holstein gibt es ca. 16 000 einfache und 9 500 besondere Kulturdenkmale.
Dazu kommen 5 300 archäologische Denkmale und 61 000 Fundstellen.
Mit Erstaunen nahm ich zur Kenntnis, dass es keine Auflistung der noch vorhandene Kulturdenkmale gibt. Als Folge ist eine Inventurisierung überfällig, um festzustellen, welche Denkmale überhaupt noch vorhanden sind und welche zwischenzeitlich bereits beseitigt wurden.

Denkmale gestalten unsere Heimt auf wesentliche Weise und sind wichtig für die Bewahrung der regionalen Identität. Sie haben eine wichtige Bedeutung sowohl für Tourismus wie auch für das örtliche Handwerk.

Zudem wurde betont, dass das Bundesverfassungsgericht in einer Entscheidung im Jahr 1999 festgestellt hat, dass Denkmalschutz eine Gemeinwohlaufgabe von hohem Rang ist.

Das schleswig – holsteinische Denkmalschutzgesetz ist das älteste seiner Art in Deutschland. Es existiert bereits seit 1958. Spätestens Mitte des letzten Jahrzehnts zeichnete sich ab, dass eine Überarbeitung erforderlich ist. Diese Überarbeitung erfolgte mit der Novellierung des Gesetzes im Jahr 2011 und mit er Inkraftsetzung Anfang des Jahres 2012. Wesentliche Neuerung war, dass
– wesentliche Zuständigkeiten des Landesamtes für Denkmalschutz auf die untere Denkmalschutzbehörden, also auf die Kreise und kreisfreien Städte, übertragen werden und
– ausschließlich wirtschaftliche Interessen bei der Abwägung im Verfahrensgang zu berücksichtigen sind..
Als Ergebnis dieser Novelle ist erkennbar, dass das Gesetz in den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten sehr unterschiedlich ausgelegt wird und eine landesweit einheitliche Anwendung nicht mehr stattfindet.
Mit der Novellierung soll erreicht werden, dass durch die zukünftig geplante Beteiligung der oberen Denkmalschutzbehörde wieder landesweit einheitliche Standards gelten. Darüber hinaus soll das Verfahren geändert werden. Gebäude und Anlagen sollen aufgrund von klar definierten geschichtlichen, wissenschaftlichen, künstlerischen, städtebaulichen, technischen und kulturlandschaftlichen Kriterien bewertet und dann zum Denkmal erklärt werden. Dieses Verfahren, das in 13 Bundesländern bereits angewendet wird, dient der Inventurisierung und führt im Ergebnis zu einer Positivliste. Damit wird auch die Rechtsposition der Eigentümer, die heute oftmals wohl gar nicht wissen, dass ihr Gebäude ein Denkmal ist, gestärkt, da ihnen der Klageweg offensteht. Und natürlich sollen die Gebäude auch weiterhin genutzt werden können, ein Freilichtmuseum sei nicht geplant.

Die anschließende Diskussion war sehr interessant. Ein Angehöriger des ostholsteiner Landadels betonte, dass er sehr für Denkmalschutz sei, wobei er Denkmalschutz für Herrenhäuser gut verstehen könne, für Landarbeiterkaten oder Betriebsgebäude aber nicht.
Dem wurde von Landeskonservator entgegnet, dass es im Denkmalschutz aus fachlicher Sicht keine Hierarchie gäbe. Das Herrenhaus könne ebenso Denkmal sein wie die „Vorstädte“ mit ihren Landarbeiterkaten oder die alte Schmiede oder Meierei.
Die Eigentümerin einer Hälfte einer Landarbeiterkate fragte nach, wie sie das Verfahren, ihr Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen, beschleunigen könne, da sie den Verlust des Charakters des Hauses befürchtet.
Ein weiterer Gutsbesitzer meldete sich zu Wort und wendete sich gegen eine erneute Novellierung des Gesetzes, der Einfachheit des bestehenden Verfahrens wegen. Das entbehrte nicht einer gewissen Komik, wenn man weiß, wie es dazu kommen konnte, dass auf dem väterlichen Hof gleich zwei Reetdachscheunen versehentlich Opfer der Flammen wurden.

Der fürs Bauwesen zuständige Kieler Bürgermeister Todeskino gab eine Stellungnahme ab- was eigentlich gar nicht GEgenstand des Abends war –  und wendete sich strikt gegen eine Novellierung, da er befürchten müsse, dass Kiel mit 600 neuen Denkmalen belastet würde. Zudem wies er darauf hin, dass die obere Denkmalschutzbehörde personell so schlecht ausgestattet sei, dass sie die anstehende Arbeit kaum bewältigen könne. Er forderte für die Landeshauptstadt Kiel und die anderen kreisfreien Städte eine Regelung, wie sie auch für die Stadt Lübeck bestände, wo die Aufgaben der Unteren und Oberen Denkmalschutzbehörde durch die Stadt wahrgenommen würden.
Die Ministerin betonte, dass Lübeck als Weltkulturerbe eine Sonderstellung einnehmen würde.
Ein Rechtsanwalt aus dem Publikum wendete sich sehr fachkundig und gut begründet gegen die Position von Herrn Todeskino, der dann in einem weiteren Beitrag erwähnte, dass eben dieser Jurist als Justiziar an der Erarbeitung der Gesetzesnovelle mitgewirkt hätte.
Es ist natürlich ein kluger Schachzug, wenn jemand, der an dem Entwurf mitgeschrieben hat, aus dem Publikum heraus die Novelle unterstützt, aber eben nur so lange, wie das nicht offenkundig wird.

Anschließend wurde verschiedentlich geäußert, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  in den unteren Denkmalschutzbehörden durch ihre Landräte bzw. Landrätinnen oder Oberbürgermeister bzw. Oberbürgermeisterinnen aus rein wirtschaftlichen oder anderen Erwägungen unter Druck gesetzt würden, so dass es positiv zu bewerten sei, wenn die obere Denkmalbehörde hier wieder als Korrektiv wirken könne.

Eine Rollstuhlfahrerin aus Kiel beklagte für ihre Organisation, dass Denkmalschutz nicht dazu führen dürfe, dass Menschen mit Behinderung ausgeschlossen werden und betonte, dass sie das Recht habe, auch dorthin kommen zu können, wo auch Menschen ohne Behinderung hinkommen können.
In dem Zusammenhang bemängelte Sie auch gleich, dass das Kulturforum Schwimmhalle nicht barrierefrei sei und dass es für sie äußerst unangenehm sei, hier auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.
Die Ministerin bedauerte das und betonte, dass hier ein Interessenkonflikt bestehen kann. So sei z.B. ein barrierefreier Zugang durch den Haupteingang nicht immer möglich, ohne den Charakter eines Gebäudes zu beeinträchtigen, in solchen Fällen ließen sich aber über Nebeneingänge andere Lösungen finden. Als Beispiel wurde hier das Gewerkschaftshaus „Legienhof“ in Kiel genannt.

In dem Zusammenhang erwähnte der Landeskonservator, dass der Denkmalschutz noch kein Bauvorhaben Vorhaben verhindern hätte und nannte in dem Zusammenhang die Biogasanlage vor dem Torhaus des Gutes Perdoel. Dieser Äußerung läßt sich unterschiedlich interpretieren. Entweder verdeutlicht sie, wie kooperativ die zuständigen Denkmalämter sind, oder sie beinhaltet Kritik an einer Entscheidung, die nicht zu verhindern war und zeigt, was für ein zahnloser Tiger der Denkmalschutz derzeit ist.

88878

Noch 10 Besucher, dann kann ich in diesem Jahr den 88888 Klick auf meiner Seite verzeichnen, wenn man der Statistik glauben darf.
Da meine Seite gelegentlich Ziel von Hackerangriffen ist, treibt das natürlich den Durchschnitt in die Höhe. Tatsächlich habe ich täglich zwischen 100 und 150 Leser, seit ich bei Facebook bin, ist der Durchschnitt ein wenig gestiegen.

Für eine Seite über Lokalpolitik eine stolze Zahl.

Sinead O’Conner auf dem Tondern Festival

Gestern bekam ich über Facebook als musikalischen Geburtstagsgruß einen Link, der zum Beatles Song „Birthday“ führte. Ich mag die Beatles, wobei mein absoluter Lieblingssong „Her Majesty“ ist, der kürzeste Song, den die Gruppe je gemacht hat. Als Link hier eine etwas längere – und gehässigere – Version der Gruppe Chumbawamba.

Das hat nichts mit dem Tondern Folk Festival zu tun, das an diesem Wochenende läuft. Eine der Headlinerin ist Sinead O’Conner, die durch ihren Hit „Nothing compares to you“ auch in Deutschland bekannt ist. In Amerika ist sie ebenfalls bekannt, allerdings auch dafür, dass sie in einer Talkshow das Bild des Papstes Johannes Paul II zerrissen hat, um gegen die sehr zögerliche Aufklärung und Aufarbeitung der Fälle von Kindesmißbrauch in der katholischen Kirche zu protestieren. Auf dem 30th Anniversary Concert für Bob Dylan wurde sie bei ihrem Auftritt minutenlang ausgebuht und sang dann statt eins Dylan Songs „WAR“ von Bob Marley, wobei sie das Wort Rassismus durch Kindesmißbrauch ersetzte.

Auch wenn Sinead O’Conner in diesem Video ziemlich schräg singt und ihre Haltung zur Irisch Republikanischen Armee sowie zur Religion kritisch hinterfragt werden muß, Ihren Standpunkt zum Thema Kindesmißbrauch bringt sie klar zum Ausdruck.

Man kann vermuten, dass beim Zuhören manchem Pfarrer der Ministrant vom Schoß rutscht.

Ich hätte dieses Festival gerne einmal besucht, aber da ich Morgen und Übermorgen bei der Durchführung der Kreisjugendmeisterschaft im Segeln helfen werde, wird es in diesem Jahr nichts.

Geburtstagsständchen

Heute tagte der Ausschuss für gesellschaftliche Angelegenheiten. Wieder einmal kam ich zu spät. So lange wie heute stand ich vor der Rader Hochbrücke an einem Wochentag noch nie im Stau. Damit war die eingeplante Reserve nach einer halben Stunde aufgefressen.
Als ich die Tür zum Sitzungssaal öffnete, klang mir ein fröhliches Happy Birthday entgegen. Das war eine echte Überraschung, über die ich mich wirklich sehr gefreut habe.
Liebe Einwohnerinnen und Einwohner, liebe Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung und aus der Selbstverwaltung, vielen herzlichen Dank!

Da meine Digitalkamera auf der letzten Ruderwanderfahrt über Bord gesprungen ist, habe ich eine neue geschenkt bekommem,und gleich ausprobiert. Hier ein Bild von meiner Geburtstagskarte

130822_Ich_Kandidiere_klZurück zum Thema:
Ich traf gerade noch rechtzeitig ein, um die Berichte aus der Verwaltung zu hören.
Wir haben uns in dem vergangene Jahr so an die Großsandkiste auf dem Markt gewöhnt, dass uns der Abbau überrascht hat. Die für das Auf- und Abdecken der Schutzplane veranschlagten Kosten in Höhe von 3700,– Euro haben uns doch sehr überrascht, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die öffentliche Toilettte auf- und abschließen, diese Arbeit, Zeitansatz ca. 10 Minuten, im Vorbeigehen mit erledigen könnten. Hier muss hervorgehoben werden, dass die Vorsitzende des Ausschusses, Frau Henninger (FWG) sich bereit erklärt hat, diese Aufgabe künftig ehrenamtlich zu übernehmen. Ich habe zugesagt, die Patenschaft für den Spielplatz Trammer Furt zu übernehmen und dort gelegentlich nach dem Rechten zu sehen. Frau Lindenau (CDU) übernimmt diese Aufgabe für den Spielplatz Knivsbergring.
Frau Springer berichtete, dass ca. 1/3 der Schülerinnen und Schüler aus den Schulen des Schulverbandes das Angebot der offenen Ganztagesschule annehmen.
Auch das Kinderferienprogramm der Stadt Plön ist ein voller Erfolg. 187 Kinder aus Plön und 151 Kinder aus den Umlandgemeinden haben an den unterschiedlichen Veranstaltungen teilgenommen. Ich kann es mir nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass die Stadt auch in diesem Bereich ihre zentralörtlichen Aufgaben erfüllt.
Der Bericht über die Förderung von Jugendarbeit löste eine Diskussion aus, da die Förderrichtlinie, um die wir in der vergangenen Legislaturperiode so hart gerungen haben, ausdrücklich die Förderung von eingetragenen Vereinen sind, die ebenfalls in den Förderkreis aufgenommenen Pfadfinder diese Anforderung aber nicht erfüllen und auf anderen Wegen erhebliche Zuwendungen erhalten. Die Verwaltung will die Zulässigkeit der Zuwendung noch einmal prüfen.

Der wesentliche öffentliche Tagesordnungspunkt war die Änderung der Satzung für den Seniorenbeirat.
Die Vertreterinnen der FWG versuchten mit dem Hinweis auf die bevorstehende Wahl des Vorstandes des Sozialverbandes eine Verschiebung des Tagesordnungspunktes auf eine der nächsten Sitzungen herbeizuführen. Ich verwies darauf, dass die Wahl eines Vorstandes eines Verbandes und die Änderung einer städtischen Satzung in keinem Zusammenhang stehen, der eine Verschiebung rechtfertigt. In dieser Auffassung wurde ich später auch durch den Bürgermeister bestätigt. In der folgenden Abstimmung wurde mit zwei Gegenstimmen beschlossen, den Tagesordnungspunkt heute zu behandeln.
Der Seniorenbeirat hat nun Mitglieder. Bislang sind fünf Sitze fest an bestimmte Institutionen fest vergeben, vier Sitze werden durch Wahl besetzt. Nun hat der Sozialverband, einer der großen und sehr aktiven Träger der Altenarbeit in Plön, darum gebeten, die Satzung so zu ändern, dass auch ihm einen fester Sitz im Seniorenbeirat zusteht. Diese Forderung ist aufgrund der Bedeutung des Sozialverbandes recht und billig. Die Diskussion entwickelte sich aber in eine andere Richtung. Auch durch Beiträge von Einwohnerinnen und Einwohnern bestimmt wurde der Beschlussvorschlag so abgeändert, dass künftig alle Mitglieder des Seniorenbeirats ihren Sitz durch eine Wahl erhalten sollen. Über diesen Beschlussvorschlag soll in der nächsten Ratsversammlung abgestimmt werden.

Seiten: vorherige 1 2 3 ... 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 nächste